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Wermelskirchen
A1-Lkw-Sperren: Arbeiten starten in Leverkusen

Wermelskirchen. Voraussichtlich am Wochenende soll es mit den Tiefbauarbeiten für die Lkw-Sperranlagen auf der Autobahn A1 losgehen. "Den genauen Zeitpunkt werden wir bekanntgeben, sobald wir ihn wissen", kündigte Timo Stoppacher, Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau (Straßen NRW) gestern an. "Bis dahin erfolgen keine Bauarbeiten, die in den Verkehr eingreifen." Von Susanne Genath

Damit künftig keine Lastwagen mehr illegal über die marode Rheinbrücke fahren können, werden die Zufahrten auf beiden Seiten des Bauwerks mit Schranken versehen. Sie schließen sich, wenn ein Fahrzeug queren will, das schwerer ist als 3,5 Tonnen. Das Gewicht wird vorher per Waage überprüft. Außerdem werden die Fahrspuren, die auf den Rhein zuführen, so verengt, dass nur noch Autos mit einer Gesamtbreite von 2,30 Meter hindurch passen.

Insgesamt werden vier Schrankenanlagen errichtet: zwei im Autobahnkreuz Leverkusen-West, zwei im Bereich der Anschlussstelle Köln-Niehl. "Als erstes geht die Schrankenanlage in Betrieb, die sich am Ende von der A59 und an der Auffahrt von der Rheinallee", berichtet Stoppacher. Also mitten im "Spaghettiknoten". Wer auf der A59 von Düsseldorf kommt, kann dort nach rechts auf die Auffahrt von der Rheinallee wechseln und gelangt dann über eine scharfe Kurve auf die Rheinbrücke Richtung Köln.

"Wenn sich Lastwagenfahrer dort falsch einordnen, geht die Schranke runter, und sie werden auf die Spur Richtung Dortmund geleitet", erklärt der Straßen-NRW-Sprecher. Spätestens am 25. September will NRW-Verkehrsminister Michael Groschek diese Sperr-Anlage offiziell eröffnen. "Die anderen drei Anlagen gehen dann in den darauffolgenden zehn bis zwölf Tagen in Betrieb."

Die andere Anlage auf Leverkusener Seite befindet sich auf der A1 selbst, und zwar in Richtung Köln kurz vor der Abfahrt zur A59 Richtung Düsseldorf. "Dort werden die Schranken auf den beiden linken Spuren installiert", sagt Stoppacher. "Die rechte Spur führt ohnehin von der Autobahn ab." Auf Kölner Seite werden die Schranken zum einen auf der A1 Richtung Leverkusen, zum anderen vor der Auffahrt Niehl auf der Industriestraße aufgestellt.

Für jede Anlage sind zunächst Tiefbau- und Elektrikarbeiten nötig. Danach werden die Schranken und je ein Container aufgestellt. Darin sitzen Mitarbeiter, die einen gestoppten Lkw in die Ableitungsspur führen. Sollte es Probleme geben - zum Beispiel, weil sich der Wagen festgefahren hat oder der Fahrer sich weigert - rufen sie die Polizei.

Quelle: RP
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