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Wermelskirchen
Ab November steuert ein mobiles Bürgerbüro die Dörfer an

Wermelskirchen: Ab November steuert ein mobiles Bürgerbüro die Dörfer an
Ordnungsamtsleiter Arne Feldmann mit dem Einsatzfahrzeug. BM-Archivfoto: Moll FOTO: Moll Jürgen
Wermelskirchen. Eigentlich sollte das Fahrzeug schon im April einsatzbereit sein, doch jetzt wird es November. Dann werden die Stadtteile Dhünn und Dabringhausen vom mobilen Bürgerbüro angesteuert werden können. Das teilte Ordnungsamtsleiter Arne Feldmann auf Anfrage dieser Zeitung mit. Von Udo Teifel

Seit eineinhalb Jahren wird über ein mobiles Bürgerbüro diskutiert. CDU und Grüne hatten den Antrag für so ein Angebot gestellt - die anfängliche Kostenermittlung schockte: 52.000 Euro sollte das Projekt im Jahr kosten. Inzwischen haben sich diese Kosten relativiert. Ein Kleinbus wurde günstig erworben, Technik und Arbeitszeit berechnet. Nun geht die Stadt von etwa 15.000 Euro im Jahr aus.

Dafür werden die Leistungen des Bürgerbüros dann fast frei Haus geliefert: Einmal im Monat wird das Fahrzeug in Dhünn stehen, dreimal in Dabringhausen. Feldmann: "Die Standortfrage ist noch nicht geklärt. Wir verhandeln noch." Inzwischen ist die IT-Technik (eben besagter Spezialkoffer mit Notebook, Drucker, Scanner, Netzwerk-Router) im Haus. Die IT-Fachleute prüfen, ob noch weitere Komponenten notwendig sind. "Dann müssen wir das Gerät testen, ehe wir vom Probelauf ins aktuelle Geschehen wechseln", sagte Feldmann. Dann werde man auch schauen, wie das mobile Bürgerbüro angenommen wird. Sollte das Interesse gering sein, sei dies aber kein "rausgeworfenes Geld", sagt der Ordnungsamtsleiter. Der vier Jahre alte Kleinbus aus Beständen des Bundesamtes für Güterverkehr sei bereits mit einem Büroinventar ausgestattet. "Wir können das Fahrzeug jederzeit auch als mobile Einsatzzentrale nutzen", sagte Feldmann. Er nannte als Beispiel eine Bombenentschärfung. "Wir haben dann vor Ort diesen Einsatzwagen mit der IT-Technik. Wir können dann die Daten abgreifen und wissen genau, wer in welchem Gebäude wohnt, was vielleicht geräumt werden muss." Heute wäre es umständlicher mit Telefon - mit einer mobilen Einsatzzentrale nicht mehr."

Quelle: RP
 
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