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Wermelskirchen
Abwicklung der Notunterkünfte völlig unklar

Wermelskirchen. Das Land fängt an, erste Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge aufzugeben. Während die Nachbarstadt Burscheid die Nachricht bereits von der Bezirksregierung bekommen hat, zum 30. April zwei Notunterkünfte abzubauen, scheint sich in Wermelskirchen noch nichts zu tun. Hier hat die Stadt der Bezirksregierung angeboten, die Schubert-/Pestalozzihalle bis 30. April und die Mehrzweckhalle Dhünn/Dabringhausen bis 31. Juli 2016 anzubieten. "Wir haben noch keinen Bescheid, wie lange unsere Hallen zur Verfügung gestellt werden müssen", sagte Sozialdezernent Jürgen Graef.

Völlig unklar sei derzeit, wie die Abwicklung der Erstaufnahmeeinrichtungen erfolgen soll. "Betten, Bodenbeläge, Stellwände - was passiert damit? Muss die Stadt das übernehmen und dem Land womöglich bezahlen?" Geprüft werde, ob in den Hallen Schäden entstanden sind: "Wir werden zeitnah eine Begehung machen. Die finanzielle Regelung ist unklar." In Hilgen bleibt die Notunterkunft zunächst bestehen.

(tei.-)
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