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Wermelskirchen
Adventsbasar lockt Besucher in das Tagungshotel "Maria in der Aue"

Wermelskirchen. Auch wenn sich das Wetter am ersten Adventswochenende nicht von seiner idyllischen Seite zeigte, ist die stimmungsvolle Lage des Adventsbasars im Innenhof des Tagungshotels "Maria in der Aue" in Dabringhausen eine der herausragendsten Eigenschaften des kleines Marktes - ein Besuch lässt sich hier wunderbar mit einem Spaziergang durch Wald und Flur rund um "Maria in der Aue" verbinden.

Zum ersten Advent präsentierten Händler und Handwerker ihre Waren in acht "Buden" - Holzhütten, die in gleicher Bauweise und gleicher tannengrünen Lackierung mit vorweihnachtlicher Dekoration ein einheitliches, gemütliches Bild abgaben. Dazu gesellte sich das mit Heizpilzen aufgewärmte Zelt des Hotels, in dem neben Glühwein, Kaffee-Variationen oder Tee auch deftige Reibekuchen, frische Waffeln oder eine Portion aus der Pilzpfanne zum Verzehr im Angebot waren. Zum Mitnehmen als Geschenk oder für Zuhause: hausgemachtes Gänseschmalz oder hausgemachte Bratapfel-Marmelade.

Die Standbetreiber zeigten das, was sie sich das ganze Jahr über für die vorweihnachtliche Marktsaison haben einfallen lassen: so präsentierte Rita Schwarz die Vielfalt ihrer "edlen Steine". Dazu gesellten sich an den weiteren Ständen unter anderem dicke Stricksocken und Mützen für die kalten Tage, Holz-Arbeiten, Schmuck oder auch Schreibblöcke in verschiedenen Größen, die durch ihre besonders gestalteten Umschlag-Designs eine Freude für jeden sind, der etwa gerne Tagebuch führt.

Nicht fehlen durften auch in "Maria in der Aue" die seit ein, zwei Jahren immer beliebteren Loops, die im Winter als Schal-Ersatz wärmen: besonders Sportler oder für Kinder eignen sich diese Loops, da sie ohne die lästigen Enden auskommen. Auf Loops und Schlupf-Hosen für Kleinkinder, Mützen, Kissenbezüge sowie Schlüsselanhänger spezialisierte Julia Elster das Angebot an ihrem Stand. Die 18-jährige Schülerin (Berufskolleg) aus Dabringhausen näht seit drei Jahren. Ihre Leidenschaft ist mehr als ein Hobby: "Das macht mir total Spaß, vielleicht werde ich das später einmal zum Beruf machen." Gemeinsam mit Freundin Emely Thomé erlebte Julia Elster in "Maria in der Aue" eine Premiere: Sie betrieb zum ersten Mal überhaupt einen Stand. "Die Stoffe, die ich für meine Produkte aussuche, wähle ich kindgerecht aus und müssen mir gefallen, sonst verkaufe ich die Sachen nicht gerne", sagte die junge Schneiderin. Und weiter: "Ich nähe nach Lust und Laune, mache viel für meine kleine Nichte." Über einen Erfolg konnte sich Julia Elster bereits vor dem Basar freuen: Eine Nachbarin kaufte 15 von Elster gefertigte Schlüsselanhänger, die als Geschenke dienen sollen.

Der Basar öffnet an allen Adventswochenenden mit teilweise wechselnden Ausstellern seine Pforten: samstags von 12 bis 19 Uhr, sonntags von 11 bis 19 Uhr.

(sng)
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