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Wermelskirchen
An Brückentagen zu - städtische Kitas müssen Urlaub machen

Wermelskirchen. Die städtischen Kindertagesstätten werden weiterhin zu den Haupt-Ferienzeiten geöffnet bleiben. Das teilte der Verwaltungsleiter des Jugendamtes, Andreas Voß, mit. "Bei uns gibt es keine Blockschließungszeiten wie bei den freien Trägern", betonte er. Damit wolle man Familien entgegenkommen, deren Kinder gerade in der Ferienzeit unversorgt wären.

Dennoch werden auch die städtischen Kitas an 20 Tagen im Jahr geschlossen bleiben müssen. Denn das Landesjugendamt als Zuschussgeber hatte reklamiert, dass die Berechnung des Personals nach dem KiBiz erfolgt - und da sind als eine Voraussetzung für die Berechnung (und den Zuschuss) 20 Schließungstage, also Urlaubstage, als Standard einbezogen. "Wir sind angehalten worden, diese Schließungstage einzuführen", sagte Voß im Fachausschuss. "Würden städtische Kitas nicht schließen, könnte es passieren, dass an einigen Tagen durch Krankheit oder Urlaub diese Einrichtungen unbesetzt seien", erläuterte Voß die Argumentation.

Gemeinsam mit den Elternvertretern hat das Jugendamt jetzt für die nächsten drei Jahre diese Schließungstage festgelegt. Dabei nutzt die Stadtverwaltung ab 1. Januar 2016 unter anderem die anstehenden Brückentage. So gibt es künftig Weihnachtsferien in den Kitas analog zu den Schulferien; es wird während der Karnevalstage geschlossen, ebenso zu Pfingsten. Weitere Brückentage gibt es im Mai und im Oktober - auch dann sind die städtischen Kitas geschlossen. "Wir erreichen nicht ganz die 20 Tage, aber das Landesjugendamt ist mit unserer Regelung einverstanden." So dürfte es keine Probleme geben.

Lob gab es für diese Regelung von Therese Rehn (CDU): "Die Schließregelung in den städtischen Kitas ist sehr elternfreundlich."

(tei.-)
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