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Wermelskirchen
Antrag: Hüpp-Anlage als Generationenpark

Wermelskirchen. WNKUWG beantragt den Bau eines inklusiven Parks - mit Sportgeräten für Jung und Alt.

Die WNKUWG macht sich für die Errichtung eines inklusiven Generationenparks in der Hüpp-Anlage stark. In einem Schreiben an den Bürgermeister beantragt sie die Errichtung von Sportgeräten in der Hüpp-Anlage, ähnlich dem Modell der Stadt Frankfurt-Harheim, wo ein großer Fitnessparcours, vor allem für Senioren, gebaut wurde.

Sport stelle eine unerlässliche Größe für Gesundheit bis ins hohe Alter dar, begründet die WNKUWG. Bedingt durch einen hohen Individualisierungsgrad nutzten Menschen heute auch Angebote außerhalb von Vereinen. "Dieser Entwicklung möchten wir Rechnung tragen - gilt es auch hier, kollektive Gesundheitsbelastungen zu senken und die Gesundheitsressource der Bürger zu stärken", sagt Stefan Kind, sozialpolitischer Sprecher.

Die Sportanlagen seien so zu konzipieren (zum Beispiel in der Anordnung eines Zirkeltrainings), dass gerade ältere Menschen und Menschen mit Behinderung an den Stationen gezielt ihre Fitness, Kraft und Koordinationsfähigkeit trainieren können. Aber auch jüngere Menschen sollten von einer solchen Anlage profitieren, auch sie seien eingeladen, sich aktiv einzubringen. Die WNKUWG möchte die Hüpp-Anlage aus ihrem langjährigen "Dornröschen-Schlaf" befreien. Dies gelinge aber nur, wenn man für diesen Grüngürtel im Herzen der Stadt eine attraktive Nutzung vorsieht. "Der aktuelle Status beinhaltet aufgrund des fehlenden Katasters verwilderte Grünflächen und lädt nicht zum Verweilen ein. Wir möchten dies ändern, wobei die Nutzung als Fitnessanlage nur als ein Baustein für eine Annahme durch die Wermelskirchener Bevölkerung gelten kann", sagt Kind.

Aufgrund der fußläufigen Erreichbarkeit der Hüpp-Anlage von vielen Seniorenzentren (Dhünner Straße, Berliner Straße, Dörpfeldstraße) meint Kind, "dass wir gerade hier verstärkt unserer älteren Bevölkerung ein ansprechendes sportliches Angebot bieten müssen". Ferner werde die Anlage bereits jetzt durch Mütter mit Kindern frequentiert, so dass die Hüpp-Anlage die Integration der Generationen und Inklusion von Menschen mit Behinderung fördern könne und solle.

"Es sollte frühzeitig geprüft werden, ob eine solche Maßnahme durch einen gemeinnützigen freien Träger erstellt und betrieben werden kann und sich so lokale (Bürgerstiftung) wie überregionale Fördermöglichkeiten wie auch Sponsoring ergeben können", heißt es abschließend in dem Antrag.

(ser)
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