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Wermelskirchen
Aqualon hofft auf Fördermittel für Kinder-Wasserspielplatz

Wermelskirchen. Über nachhaltige Wasserwirtschaft informieren und die Naturregion rund um die Große Dhünn-Talsperre für die Menschen erlebbar machen - das hat sich der 2008 gegründete Verein Aqualon auf die Fahne geschrieben.

Ein Schritt auf diesem Weg: Der Verein baut auf dem Betriebshof des Wupperverbandes in Lindscheid ein Multifunktionszentrum, das "Forum Aqualon Lindscheid". Die Planungen dafür schreiten voran.

"Der Wupperverband hat ein Architekturbüro mit der Entwurfsplanung beauftragt", sagt Aqualon-Geschäftsführerin Birgit Bär auf Anfrage unserer Redaktion. Das Büro werde nun einen ersten Vorentwurf des Wupperverbands prüfen, anpassen und im Anschluss eine erste Kostenschätzung für das Bauvorhaben nennen. Sollte alles im finanziellen Rahmen bleiben, könne das Verfahren fortgesetzt werden, sprich Baugenehmigungen einholen und eine exakte Kostenliste erstellen. Birgit Bär ist optimistisch, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können.

In dem Multifunktionszentrum sollen eine interaktive Ausstellung zum Thema Wasser, ein Café mit Außenbereich und auch ein Wasserspielplatz für Kinder integriert werden. Für die interaktive Ausstellung "Wasser verbindet" hat Aqualon mittlerweile einen positiven Förderbescheid aus dem "Leader"-Projekt erhalten. "Wir müssen nun der Bezirksregierung die konkretisierten Pläne vorlegen und aufzeigen, was wir genau mit dieser Ausstellung bezwecken möchten", sagt Bär. Dafür erhalte der Verein Unterstützung von der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft und von der Biologischen Station. "Wir legen fest, welche innovativen Funktionen die Ausstellung enthalten soll." Bis zum Herbst soll die Detailplanung beendet sein. Dann folgen die offiziellen Ausschreibungen. Birgit Bär hofft, dass das neue Zentrum mit der Ausstellung im Sommer 2018 eröffnen kann.

Außerdem arbeitet Aqualon zurzeit an einem Konzept für den Bau eines Wasserspielplatzes für Kinder im Außenbereich des neuen Zentrums an der Dhünn-Talsperre. Birgit Bär ist es wichtig, dass auch Kinder unter sechs Jahren bereits mit dem Thema Wasser konfrontiert und dafür sensibilisiert werden. Geplant ist ein "Experimentierfeld", der Fokus soll mehr beim Ausprobieren als beim Spielen liegen. Bär: "Auch diese Pläne müssen wir noch ausarbeiten." Der Verein hofft auch für den Bau des Wasserspielplatzes auf Leader-Fördermittel, da das zur Verfügung stehende Budget von Aqualon und Wupperverband (450.000 Euro) für die Umbauarbeiten in Lindscheid benötigt wird. Die Bewerbung soll bis zum Herbst auf den Weg gebracht werden.

(ser)
 
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