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Wermelskirchen
Asphaltdecke der Dellmannstraße zerbröselt

Wermelskirchen. Querkräfte der Lastwagen zerstören die Asphaltdecke. Auch die Einmündung Burger Straße/B51 muss zeitnah saniert werden. Als möglicher Termin ist die zweite Herbstferienwoche angedacht. Von Udo Teifel

Eigentlich wollte die Fachfirma im Einmündungsbereich B51/Wolfhagener Straße nur mal die Asphaltdecke abfräsen und eine neue drauf ziehen. Doch was die Fachleute dann entdeckten, verschlug ihnen die Sprache: Der ganze Untergrund muss neu aufgearbeitet werden. Denn die Flächen und der Untergrund brechen auf, zerbröseln unter dem enormen Lkw-Verkehr. "Die B51 mit ihren zwei wichtigen Kreuzungen Burger- und Wolfhagener Straße wird immer mehr zur Umleitungsstrecke für Lastwagen. Die Querkräfte dieser schweren Fahrzeuge hält der Asphalt nicht mehr aus", beschreibt Karsten Wieczorek, Leiter der Master-Straßenmeisterei Leverkusen (hier sind vier Straßenmeistereien von Straßen NRW zusammengefasst, unter anderem auch die einst für Wermelskirchen zuständige in Burscheid), die Situation.

Die Folge: Um den Einmündungsbereich zur Landstraße 409 Richtung Preyersmühle rechtzeitig heute im Laufe des Tages wieder freizugeben, wurde eine andere Baustelle gecancelt, um die Arbeitskräfte auf der Wolfhagener Straße zu konzentrieren.

Die nächste Baustelle auf der B51 ist aber schon in Sicht: Die Einmündung von der Burger Straße auf die B51. Sichtbar durch große Löcher im Asphalt - und Risse. "Wir wissen nicht, wieso der Asphalt zerbröselt." Bislang ging die Straßenmeisterei mit einem speziellen Reparaturmaterial an diese Löcher, zuletzt erst vor zwei Monaten. "Das hält nicht mehr. Inzwischen bricht der Asphalt großflächig raus", sagte Wieczorek.

Deshalb wird wahrscheinlich in der zweiten Herbstferienwoche auch in der Burger Straße / Einmündung Dellmannstraße die Oberfläche abgefräst und der Abschnitt repariert. "Wir planen eine Nachtbaustelle. Die erste Nacht wird gefräst, die zweite asphaltiert." Die Genehmigungen dafür müssen aber erst noch eingeholt werden.

Problematisch sind auch sogenannte Aufbrüche, wo zum Beispiel an Versorgungsleitungen gearbeitet wird oder eine Stelle, die schon mal geflickt wurde. Diesen Fall beschreibt jetzt Dieter Maier aus Dabringhausen. Er fährt häufiger mit seinem Elektroroller über die L157 von Hünger Richtung Autobahn. "Das Loch ist so tief, das kann für einen Roller- oder Kradfahrer tödlich sein. Ebenso das Loch auf der B51 von der Burger Straße aus." Nach einem Sturz achte er inzwischen genau auf solche Vertiefungen.

Wieczorek kennt solche Fälle: Das seien Absackungen nach Arbeiten. Er wolle sich das zeitnah anschauen und dann entscheiden, ob es reicht, das Stück zu flicken, oder ob großflächiger saniert werden müsse.

Quelle: RP
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