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Wermelskirchen
Athletische Patienten

Wermelskirchen. Nach den Olympiaeinsätzen von Dr. Gunter Glaser gehören auch die deutschen Athleten der Kader und darüber hinaus zu seinen Patienten. Einer kommt sogar aus München zu den Kontrollen. Keinen besonders weiten Weg hat der Sprinter Heinrich Popow aus Leverkusen, der in dieser Woche bei Dr. Glaser auf dem Behandlungsstuhl lag. Der 26-jährige Unterschenkelamputierte hat bei den Paralympics in Peking 2008 eine Silbermedaille über 100 Meter Sprinten erzielt. Derzeit hat er insgesamt 22 Medaillen, darunter neun Gold- und neun Silbermedaillen "auf dem Konto".

Er stammt aus Usbekistan und ist Fachinformatiker. Für Glaser war dies der erste Patient aus der Gilde der Paralympic-Athleten. Und Popow habe ihm bereits avisiert, dass es nicht der Letzte gewesen sein wird: "Ich könnte mir auch vorstellen, künftig nicht nur die zahnärztliche Betreuung der olympischen Athleten, sondern auch bei den Paralympics zu übernehmen. Denn dort gibt es bislang so etwas in der bisherigen Form noch nicht", weiß der Wermelskirchener Zahnarzt, der den Eindruck hat, dass die Paralympics-Szene entspannter, menschlicher und vom Doping her vielleicht auch sauberer sei.

Die athletischen Patienten, wie nun auch Heinrich Popow, kommen nicht zuletzt auch wegen eines besonderen Sponsoring-Projektes der Firma Bego auch außerhalb der Olympischen Spiele zu Dr. Glaser. Denn die Sportler bekommen Boni insbesondere auch für ihre Zahnimplantate.

Quelle: RP
 
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