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Wermelskirchen
Aufräumen nach dem Sturmtief

Wermelskirchen. Wermelskirchen ist glimpflich davongekommen. Dies erklärten gestern übereinstimmend Volker Niemz (Bauhof) und Kristina Kalmbach (Revierförsterin). "Die Schäden halten sich in Grenzen. Es sind nur einzelne Bäume in den Beständen von den Orkanböen umgeworfen worden", sagte die Försterin gestern nach einer ersten Begehung.

Sie warnte, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. "Es bleibt windig. Und es hängen abgebrochene Äste lose in den Bäumen, die jederzeit herabstürzen können." Auch habe sie gekippte Bäume entdeckt, die jederzeit fallen können. "Es ist daher besser, auf dem Osterspaziergang den Wald zu meiden."

Niemz und seine Männer waren gestern dabei, im öffentlichen Bereich aufzuräumen. Auf der Balkantrasse mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden, in Elbringhausen ist inzwischen der sich gefährlich zur Fahrbahn neigende Baum gekappt worden. Die Straße wurde danach freigegeben. Auf dem Stadtfriedhof wurde eine Weide gefällt, die durch den Sturm im Stamm gerissen war. Der 15 Meter hohe Baum drohte auseinanderzubrechen. Niemz sperrte inzwischen alle Sportplätze - überall liegen Äste. Ob Höferhof bespielbar ist, entscheidet er am Montagmorgen.

Im Einsatz war gestern auch Baumkletterer Alexander Albus an den Bürgerhäusern. Dort waren Äste abgebrochen, aber nicht zu Boden gestürzt. Er holte sie einzeln aus der Krone, so dass Fußgänge nicht mehr gefährdet sind.

(tei.-)
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