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Wermelskirchen
Awo teilt Mitte März mit, welche Kitas sie abgibt

Wermelskirchen. Welche Kindertagesstätten kann die Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg aufgrund der Tariferhöhungen nicht in ihrer Trägerschaft behalten? Diese Frage kann die Awo aus rechtlichen Gründen bisher nicht beantworten. Sie muss aus Kostengründen die Trägerschaft von sieben ihrer 52 Kitas abgeben. Aber erst muss sich der Betriebsrat mit der Angelegenheit befassen. Das möchte er mit juristischer Beratung machen, erklärt die Vorsitzende Petra Blenkers.

Mitte März gebe es eine Erörterung, an der die Anwälte von Betriebsrat beziehungsweise Gewerkschaft Verdi und Arbeitgeberseite, Teile des Betriebsrats und die Geschäftsführung des Kreisverbandes teilnehmen werden. Erst danach können die Einrichtungen benachrichtigt werden, die die Awo an den Kreis oder die jeweilige Kommune zurückgeben muss.

In Wermelskirchen betreibt die Awo die Kindertagesstätte an der Jörgensgasse. Eltern und Erzieherinnen sind verunsichert und besorgt wegen der ungeklärten Zukunft der Trägerschaft. Bürgermeister Rainer Bleek kündigt an, dass er am kommenden Dienstag Vertreter der Awo zu einem weiteren Gespräch trifft. Eine Einschätzung zum Ergebnis könne er nicht abgeben. "Wir müssen abwarten, was dabei herumkommt", sagt Bleek.

Die Awo Rhein-Oberberg muss eine finanzielle Lücke von 870.000 Euro schließen, die durch Tariferhöhungen entstanden ist. Aus diesem Grund muss sie sich von sieben Kitas trennen.

(rue/ser)
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