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Wermelskirchen
Bauschutt an der A 1-Brücke - noch keine Hinweise auf den Verursacher

Wermelskirchen: Bauschutt an der A 1-Brücke - noch keine Hinweise auf den Verursacher
Die Firma Ralf Magney entsorgte den Bauschutt an der Höllenbachtal-Brücke an der L 409. FOTO: Moll (Archiv)
Wermelskirchen. Wer hat in der Zeit von Freitagnachmittag, 21. August, bis Sonntagvormittag, 23. August, an der Landstraße 409 im Bereich der Höllenbachtal-Autobahnbrücke mehrere Tonnen Bauschutt illegal abgeschüttet? Diese Frage stellen sich weiterhin der Rheinisch-Bergische Kreis, die Stadt Wermelskirchen und die Polizei. Eine heiße Spur, die zur Ermittlung des Täters führen könnte, gibt es bislang nicht. "Die Ermittlungen dauern an, es gibt bislang aber keine konkreten Hinweise", sagt Kreissprecher Alexander Schiele. Von Sebastian Radermacher

Bei einem ähnlichen Fall vor knapp einem Monat, als Bauschutt wild im Eifgen entsorgt worden war, konnte der Täter - ein Mann aus Burscheid - aufgrund mehrerer Zeugenhinweise dingfest gemacht werden. Der Mann muss nun die Entsorgungskosten und ein hohes Bußgeld berappen. Die Entsorgung des abgekippten Materials an der Höllenbachtal-Brücke war äußerst aufwendig: Der Schutt musste von Hand in reißfeste Säcke sortiert werden - Brennbares, Metalle, Kunststoff und Gestein mussten aus dem Wust von Betonbrocken, Glas, Eisen-Armierungen, Styropor, Fliesen- und Tapetenresten getrennt werden. Nach den Einschätzungen durch das Umweltamt des Kreises handelte es sich um Sondermüll, der speziell entsorgt werden müsste, was wiederum hohe Kosten verursacht. Das Umweltamt hatte Proben entnommen und diese analysiert. Die Ergebnisse liegen seit gestern vor. "Es sind keine umweltgefährdenden Stoffe nachweisbar. Es gibt zwar vereinzelte Spuren, aber nur in ganz geringer Menge. Es besteht keinerlei Gefahr für Mensch und Umwelt", betonte der Kreissprecher.

Er hofft weiterhin, dass sich noch Zeugen melden, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. "Auch nach längerer Zeit können konkrete Hinweise die Ermittlungen noch ins Rollen bringen", sagt Schiele.

Hinweise nehmen weiterhin die Stadt Wermelskirchen (Tel. 7100), der Kreis (Tel. 02202 130) und auch die Polizei (Tel. 02202 2050) entgegen.

Quelle: RP
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