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Wermelskirchen
Bei der Mobilen Redaktion kommt's raus: Tafel ins türkische Zentrum

Wermelskirchen: Bei der Mobilen Redaktion kommt's raus: Tafel ins türkische Zentrum
Bürgermeister Rainer Bleek (v.r.) und Redaktionsleiter Udo Teifel im Gespräch mit Andreas Thißen und Waldemar Schwenk. FOTO: Jürgen Moll
Wermelskirchen. Die Entwicklung auf dem Loches-Platz, aber auch Einzelprobleme - das waren die Anliegen von Bürgern, die gestern am Stand der Bergischen Morgenpost während der Mobilen Redaktion auch das Gespräch mit dem Redaktionsgast, Bürgermeister Rainer Bleek, suchten. So auch Waldemar Schwenk. "Das wird ja viel Glas auf dem Loches-Platz. Aber das ist ja mal was anderes."

Dass dann zwei Jahre, wahrscheinlich ab 2018, keine Kirmes auf dem Loches-Platz stattfinde, müsse man wohl hinnehmen, sagte der Wermeskirchener. Bleek kündigte Ausweichplätze an. "Wir werden auf jeden Fall den Aldi-Parkplatz an der unteren Eich für Karussells mit nutzen."

Was wird eigentlich mit der Tafel? Ein Thema, dass auch dem Bürgermeister unter den Nägeln brennt - und natürlich Bürger, die am Stand nachfragten. Die bisherigen Räumlichkeiten neben der Feuerwache sind marode. Der Verein sucht händeringend eine neue Unterkunft. Bleek gestern: "Ich möchte die Tafel am liebten im türkischen Zentrum unterbringen." Den Türken sind die Räumlichkeiten zu klein geworden; für die Tafel wäre dort Platz in der ersten Etage und im Keller. Vorher müsste dort das Gebäude noch saniert werden. "Vielleicht kriegen wir das ja hin."

Jan Humberg kam mit Gattin und Sohnemann Hannes an den Stand. Schnell kam er mit dem Bürgermeister ins Gespräch über Kindergartenplätze. "Eigentlich sind wir ja wunschlos glücklich", meinte der junge Vater. Angemeldet sei der Eineinhalbjährige, zurzeit werde er von einer Tagesmutter betreut. Hier gestand Bleek, dass es einen Engpass bei Tagesmüttern gibt. Die Nachfrage sei vorhanden. "Aber wir bilden bereits neue aus." Interessiert hörte Humberg zu, was Bleek über den neuen Waldkindergarten erzählte, der nach den Sommerferien seine Arbeit aufnehmen soll. Zurzeit ist man auf Trägersuche, die Blockhütte in Braunsberg wird auf jeden Fall der Anlaufpunkt der Gruppe sein.

Bei seinem Bummel übers Stadtfest hielt auch Günter Jäckle, langjähriger Leiter des ehemaligen Kreiskinderheims, für einem Moment am BM-Stand inne. Seit fünf Jahren ist der Wülfrather inzwischen im Ruhestand. "Wermelskirchen ist ausgesprochen attraktiv geworden. Die Stadt ist lebendig."

Ein Gerüst wird noch länger am Altbau der katholischen Grundschule stehen, sagte Bleek auf die Frage einer Grundschulmutter. "Eigentlich sollte nur das Dach neu gedeckt werden. Doch dann haben wir festgestellt, dass die hölzerne Dachkonstruktion saniert werden muss."

Wann repariert die Stadt Zufahrt und Parkplatz der Tennisanlage von Grün-Weiß, fragte Sabine Möllers. Sie ist Sportwartin des Vereins. Der Weg zwischen Anlage und Waldschule sei zugewachsen, alte Zäune lägen dort rum; der Parkplatz seit der Öffnung der Waldschule ziemlich zerfahren. Schließlich würde der jetzt viel stärker beansprucht durch die Waldschuleltern und-lehrer als vorher durch die Tennisspieler. Bürgermeister Rainer Bleek sagte zu, sich umgehend darum zu kümmern.

(tei.-/wsb)
 
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