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Benjamin Schmidt
Junge Union soll in den Fokus rücken

Benjamin Schmidt: Junge Union soll in Wermelskirchen in den Fokus rücken
Benjamin Schmidt führt die Junge Union. Vor drei Jahren zog er von Lüttringhausen nach Wermelskirchen. FOTO: Jürgen Moll
Wermelskirchen. Vorsitzender Benjamin Schmidt will wieder mehr Nachwuchspolitiker für die Jugendorganisation der CDU gewinnen.

Herr Schmidt, warum und wie sind sie zur Politik gekommen?

Schmidt In meinem erlernten Beruf bin ich weltweit zur See gefahren und habe viele Länder kennengelernt, in denen die Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich ist. Ich bin geprägt durch ein katholisches Elternhaus, und das "C" im Namen der CDU ist mir auch in der politischen Arbeit wichtig. Christlich heißt auch demokratisch - und Union bedeutet Gemeinschaft.

Wann gab es den ersten Kontakt zur Jungen Union?

Schmidt Das war 2014. Nach Gesprächen mit Christian Klicki, der heute Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes ist, und mit Philipp Ueberholz, dem damaligen Vorsitzenden der Jungen Union, bin ich in die CDU eingetreten und zur Jungen Union gekommen. Heute bin ich Beisitzer im Stadt- und Ortsverband. Und als Philipp Ueberholz nicht mehr für den JU-Vorsitz kandidierte, bin ich gewählt worden.

Es ist ruhig um die Junge Union in Wermelskirchen geworden. Was ist geplant, wie sind ihre Ziele in den nächsten Monaten?

Schmidt Erst einmal musste ich mich einarbeiten. Dann haben wir den CDU-Kandidaten Stefan Leßenich im Bürgermeisterwahlkampf unterstützt. Aus unserem derzeitigen, unregelmäßig stattfindenden Stammtisch soll ein regelmäßiges Treffen werden. Mit einer Flyeraktion wollen wir zudem neue Mitglieder gewinnen oder zumindest mit politisch interessierten jungen Menschen in Wermelskirchen ins Gespräch kommen. Geplant ist außerdem ein Computer-Fußballturnier, vielleicht auch in Kooperation mit dem Jugendcafé. Wir wollen einen Landtagsbesuch in Düsseldorf anbieten und vor Ort zeigen, wie Politik funktioniert.

Was ist positiv an Wermelskirchen, was wäre wichtig und was sollte sich ändern?

Schmidt Die Infrastruktur und die Anbindung zu den umliegenden Zentren ist gut, auch wenn es durch Baustellen derzeit klemmt. Wichtig ist, alle Schulformen und das Berufskolleg am Ort zu halten. Eine Schnellbuslinie in Richtung Köln wäre ganz wichtig. Auch für Leute, die dort ihre Ausbildung machen oder dort studieren.

Durch die Flüchtlingssituation gibt es in der CDU verschiedene Ansichten. Wie ist Ihre Position?

Schmidt Auch hier ist das "C" in unserem Namen wichtig. Als christliche Partei kann es uns nicht egal sein, wenn Menschen in Not sind. Aber wir müssen auch auf eine richtige Integration hinarbeiten. Hier sind die Sprachkenntnisse der wichtigste Anfang.

Wie sind Ihre persönlichen Ziele? Bundeskanzler 2029?

Schmidt (lacht) Vor zehn Jahren hätte ich gesagt "Kapitän auf einem großen Schiff". Nein, ich habe keine utopischen Ziele. Ich möchte in der Politik aktiv mitmachen, mitgestalten - dann sehen wir, was daraus wird.

Wie können junge Leute mit Ihnen ins Gespräch kommen?

Schmidt Die Junge Union ist die einzige politische Jugendorganisation in der Stadt und steht jedem Wermelskirchener im Alter von 14 bis 35 Jahre offen. Der Kontakt per E-Mail ist am einfachsten unter: schmidt.bejamin@gmx.de

WALTER SCHUBERT FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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