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Wermelskirchen
Beschilderungs-Provisorium bleibt

Wermelskirchen: Beschilderungs-Provisorium bleibt
Mit diesem provisorischen Schild (unten) müssen die Balkantrasse-Radler auch 2013 leben. FOTO: Archiv
Wermelskirchen. Radfahrer auf der Balkantrasse werden sich noch einige Monate gedulden und mit der provisorischen Beschilderung leben müssen. Die Stadt Köln ist für die zentrale Ausschreibung verantwortlich – immerhin müssen 3000 Kilometer der "Radregion Rheinland" einheitlich ausgestattet werden. Ende 2013 soll das Radnetz komplett ausgeschildert sein. Von Udo Teifel

Als der Panorama-Radweg "Balkantrasse" im April 2012 eröffnet wurde, hatte die Stadtverwaltung DIN-A-4 große Hinweisschilder mit dem Logo der Trasse entworfen und gedruckt, um vor allem auswärtigen Gästen den nicht ganz einfachen Weg durch die Innenstadt aufzuzeigen. Mit Kabelbindern waren diese eingeschweißten Wegweiser an vorhandenen Schildern befestigt worden; viele gibt es schon nicht mehr. Eigentlich sollte im Herbst 2012 (!) die neue Beschilderung angebracht werden. Florian Lesske (Stadt Wermelskirchen): "Das liegt nicht mehr in unseren Händen. Verantwortlich ist die Radregion Rheinland." Wenn zum 1. April noch keine reguläre Beschilderung erfolgt sei, werde die Stadt die provisorische ausbessern und ergänzen.

Der Verein Radregion Rheinland plant eine Beschilderung "aus einem Guss", so Kreissprecher Alexander Schiele. Darauf hätten sich alle Mitglieder geeinigt. Das habe einen "langen Abstimmungsprozess mit acht Gebietskörperschaften" erforderlich gemacht, der jetzt erst beendet sei. Schließlich müssten 3000 Kilometer Radwege und 350 Knotenpunkte ausgeschildert werden. Wermelskirchen sei mit seiner Balkantrasse einer dieser Knotenpunkte. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2013 alle Wege auszuschildern.

(RP/ac)
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