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Wermelskirchen
Betriebshof ist vorbereitet auf den ersten Schneefall

Wermelskirchen: Betriebshof ist vorbereitet auf den ersten Schneefall
FOTO: Moll, Jürgen (jumo)
Wermelskirchen. Sollte Schnee vorhergesagt sein, kann der Betriebshof kurzfristig reagieren. 700 Tonnen Streusalz auf Lager. Von M. Eickhorn

Die Straßen werden im Winter nach ihrer Bedeutung für den Verkehr geräumt. Die Zufahrt zum Krankenhaus und die Strecken des Öffentlichen Personennahverkehrs stehen in Wermelskirchen ganz oben auf der Liste. Die Wohn- und Anliegerstraßen werden in Angriff genommen, wenn alle anderen Strecken geräumt sind. Darauf macht Betriebshofleiter Volker Niemz auf Anfrage unserer Redaktion aufmerksam.

Eine Neuregelung des Winterdienstes mit Übertragung der Räumpflicht auf die Anwohner, über die viel diskutiert wurde, wird es in diesem Jahr nicht mehr geben, sagt Niemz. Weitere Gespräche mit den Politikern seien vorgesehen, eine Entscheidung noch nicht gefallen.

Wenn der Wetterdienst Schnee und Frost ankündigt, ist der Betriebshof schnell für den Winterdienst bereit. Innerhalb eines Tages kann er vier Fahrzeuge für die Räumung der Gemeindestraßen bereitstellen. "Mehr haben wir nicht, und mehr brauchen wir nicht", meint Niemz. Für die Räumung der Land-, Bundes-, und Kreisstraßen sorgen derweil der Landesbetrieb Straßen NRW und der Rheinisch-Bergische Kreis. Sind Schnee und Glätte angekündigt, fährt ein Mitarbeiter des Betriebshofs ab 2.30 Uhr bestimmte Punkte im Stadtgebiet an. Markante Stellen finden sich im Industriegebiet oder auch in Stumpf. "Zunächst friert aber immer die Fußgängerbrücke am AJZ Bahndamm zu", sagt Niemz. Entdeckt der "Erkennungsdienst" gefährliche Stellen, informiert er den Betriebshof und die "kleine Rufbereitschaft". Diese übernimmt auch in diesem Jahr ein Unternehmer, der per Ausschreibung gewählt wird. Er räumt kleinere Straßen und Gehwege.

Am Betriebshofgelände im Belten werden bereits 180 Tonnen Streusalz gelagert, mehr als 500 Tonnen zudem in einer Halle in Sonne. Das ist exakt die Menge wie im Vorjahr. "Das reicht für den Winter", meint Niemz. Sollte der Winter hartnäckig und das Salz aufgebraucht werden, erhält der Betriebshof innerhalb von 48 Stunden neues Salz von der European Salt Company (ESCO) und der Deutschen Straßen-Dienst GmbH.

Quelle: RP
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