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Wermelskirchen
Blühstreifen am Busbahnhof

Wermelskirchen: Blühstreifen am Busbahnhof
Bunte Blumenpracht am Busbahnhof: Von Juni bis Oktober blüht es. Diese Randstreifen werden auch nicht gemäht. Die Sommerblumen-Mischung kann bis zu 80 Zentimeter hoch wachsen. FOTO: Jürgen Moll
Wermelskirchen. Manche Wermelskirchener werden sich vielleicht schon gewundert haben über die Farben- und Blumenvielfalt zweier Randstreifen am Busbahnhof und an der Bahnhofstraße. Und auch Hans-Jürgen Klein (Grüne) freute sich, als er vergangenes Wochenende während einer Radtour diese Blumenpracht entdeckte.

Die Stadtverwaltung hatte letztlich eine Idee der Grünen aufgriffen. Die forderte Blühstreifen im Eifgenblick und Hüpptal - für beide Flächen ist es dieses Jahr aber zu spät gewesen. Doch in der Schlussphase des Umbaus Busbahnhof wurde noch die Idee aus dem Umweltausschuss aufgegriffen und der Blumensamen "Mössinger Sommer" gesät. So soll es im nächsten Jahr, vielleicht auch mit einer bergischen Mischung, ebenfalls im Hüpptal im Bereich der neuen Parkplätze und in der Einfahrt zum Wohngebiet "Eifgenblick" blühen.

Diese Blühstreifen werden auch gern "Bienenweide" genannt - sie werden zum Schutz von Bienen und Insekten angelegt. Klein: "Imker und Wissenschaftler schlagen erneut Alarm. Honigbienen verhungern mitten im Sommer. Denn die Landschaft ernährt ihre Insekten nicht mehr." Deshalb erinnerte Klein gestern daran, dass das Anlegen der Blühstreifen oder -flächen im landwirtschaftlichen Bereich gefördert wird - bis zu 950 Euro im Jahr je Hektar.

Harald Drescher (Tiefbauamt) wies auf drei positive Aspekte dieser Blühstreifen hin: Es sieht schön aus, Bienen und Insekten finden Nahrung, und es ist pflegeleicht. "Wir müssen sicherlich wieder nachsäen. Aber die Kosten für Pflanzarbeiten lägen sicherlich höher.

(tei.-)
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