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Wermelskirchen
Blues trifft auf Kabarett

Wermelskirchen: Blues trifft auf Kabarett
Die Lady des Blues, Angela Brown aus Chicago, war schon zweimal zu Gast in der Katt. Zum Jubiläum der Blues-Night wird sie wieder singen. FOTO: Busch
Wermelskirchen. Die zehnte Blues-Night im Dezember in der Katt soll etwas Besonderes werden. Deshalb hat Organisator Michael Dierks nebender Blues-Lady Angela Brown auch den Kabarettisten Jochen Malmsheimer engagiert. Von Walter Schubert

"Zum zehnten Geburtstag wollen wir natürlich etwas Besonderes machen", sagt Organisator Michael Dierks, "und vielleicht auch eine Zielgruppe ansprechen, die nicht ausdrücklich auf Blues spezialisiert ist". Das Konzept scheint aufzugehen, denn seit bekannt ist, dass der Kabarettist Jochen Malmsheimer "The Story of the Blues" stimmgewaltig erzählen wird, ist der Vorverkauf gut angelaufen, bestätigt Achim Stollberg vom Katt-Team.

Die Blues-Gemeinde ist begrenzt und lässt sich nicht beliebig vergrößern. Das zeigen die "Bluesnächte" der vergangenen Jahre, und das ist auch bei den monatlichen Sessions zu erkennen. Trotz neuem Konzept brauchen die Bluesfreunde aber keine Angst haben, dass ihre geliebte "3-Harmonie-Musik" zu kurz kommt. Jochen Malmsheimer wird unterstützt durch Heinz Peter Lengkeit (Kabarettist, Gitarrist und Schauspieler) und der "Groove & Snoop Bluesband", die auch auf einer Bistro-Session zu Gast waren.

Einen kleinen aber wahrscheinlich witzigen Beitrag wird Sascha Thamm liefern. Der bergische Wortakrobat begeisterte gerade in der Klosterkiche in Lennep mit seinem ersten Soloprogramm. Ein absoluter Knaller für die Bluesfreunde dürfte der Auftritt von Angela Brown sein. Die Blues Lady aus Chicago war bei den Blues-Nights 2005 und 2006 zu Gast - viele werden sich gerne daran erinnern. "In den letzten Jahren spielten auf der Blues-Night die besten Bands der monatlichen Sessions", sagt Dierks. "Das Niveau und die handwerkliche Qualität sind aber so gut geworden, dass man hier keine Auswahl mehr treffen kann. Auswählen könnte man nur nach Stilrichtung oder persönlichem Geschmack." Also finden sich in diesem Jahr die "Bistro-All-Stars" zusammen, eine Formation von Musikern, die durch die Sessions bekannt und beliebt sind. Je nach Stimmung wird nach dem offiziellen Programm einfach weitergespielt, als Session im Bistro. Es könnte also eine lange Nacht werden.

2005 entstand die Blues-Night als Benefiz-Konzert für die Flutopfer in New Orleans, als der Sturm "Katrina" die "Wiege des Blues" zerstörte. Auch in diesem Jahr gibt es einen sozialen Aspekt. Der CD-Verkauf der Bands wird zu einem Teil gespendet und Dierks produziert zur Zeit eine "Best of..."-CD, mit Ausschnitten der Sessions und der bisherigen Blues-Nights. Bis auf die reinen Produktionskosten stehen bei diesem Verkauf alle Einnahmen zur Verfügung.

Quelle: RP
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