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Wermelskirchen
Brennende Holzkohle verrußt Haus - Wohnung gesperrt

Wermelskirchen. Eine nicht bewohnbare Wohnung, ein völlig verrußter Keller und fünf weitere Wohnungen, die durch Qualm stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind - das ist das Ergebnis eines Kellerbrandes gestern Abend im Gartenweg.

Ein 81-jähriger Bewohner eines Sechs-Familien-Hauses hatte nach dem Grillen seine Kohle in seinen Kellerverschlag gestellt - da er meinte, die Kohle richtig abgelöscht zu haben und den Rest wiederverwenden wollte, stellte er einen Sack ungenutzter Kohle auf die wohl noch glimmende. Daraus entstand ein schwerer Schwelbrand.

Als die Feuerwehren Stadt, Tente und Unterstraße eintrafen, quoll beißender Qualm aus Keller, Haustür und Treppenhaus. Die Bewohner waren rechtzeitig aus dem Haus geflüchtet. Eine Wohnung ist so verrußt, dass Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Sachser sie sperrte; die anderen wurden durchgelüftet. Ob sie auch gesperrt wurden, stand bei Redaktionsschluss nicht fest. Verletzt wurde niemand; der Brandschaden im Keller war gering, der Wasserschaden hoch.

(tei.-)
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