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Wermelskirchen
Brückensanierung: Straßen-Teilsperrung

Wermelskirchen: Brückensanierung: Straßen-Teilsperrung
Die Eisenbahnbrücke "Berliner Straße" wird saniert. Jeweils ein Fußgängerweg ist frei; die Straße ist nur in Fahrtrichtung Kreisverkehr offen. FOTO: Hertgen
Wermelskirchen. Die Eisenbahnbrücke über die Berliner Straße – kurz vor der Einmündung in die Dellmannstraße – wird ab 20. Juni aufwendig saniert.

Bis Ende Juli müssen die Autofahrer deshalb erhebliche Verkehrseinschränkungen hinnehmen: Dann wird die Berliner Straße im Baustellenbereich nur halbseitig aus einer Richtung als Einbahnstraße befahrbar sein. Fußgänger können aber, je nach Baustelle, einseitig den Fußweg nutzen.

Für den neuen Radweg auf der Bahntrasse wurden bereits drei alte Brücken abgerissen und durch neue Aluminiumbauwerke ersetzt. Sechs Brücken müssen saniert werden. Noch vor den Sommerferien soll die Stahlverbundkonstruktion über der Berliner Straße, erbaut 1934 und rund 30 meter lang, grundsaniert werden.

Die Kosten: rund 130 000 Euro für Stahl und 55 000 Euro fürs Mauerwerk. Obwohl inzwischen im Besitz der Stadt Wermelskirchen, muss aus dem Haushalt kein Euro bezahlt werden: Der Landesbetrieb Straßen NRW übernimmt die Kosten in diesem Bauabschnitt der 6,4 Kilometer langen Radtrasse.

Schilder stehen seit gestern

Die Sperrung beginnt ab Sonntag, 19. Juni, 21 Uhr. Die entsprechende Beschilderung steht seit gestern. Die Verkehrsführung sieht vor, dass Autofahrer während der Sanierungszeit nicht mehr von der Berliner Straße auf die Dellmannstraße fahren können. Der Verkehr von der Dellmannstraße wird jedoch weiterhin unter der Brücke durch auf die Berliner Straße passieren können. Wer über die Dellmannstraße nach Osten oder Westen fahren muss, um sein Ziel zu erreichen, wird die Zufahrt über die Thomas-Mann-Straße wählen müssen.           

Erstmalig bietet die Stadtverwaltung den Wermelskirchener Schülern im Zeitraum von 11. bis 22. Juli an, live bei einer Brückensanierung dabei zu sein: Die Besucher erleben Sandstrahl- und Absauganlagentechnik sowie erfahren Details zur Brückenkonstruktion.

Bürger sollen beteiligt werden

Der Technische Beigeordnete Dr. André Prusa sieht darin eine besondere Form der Bürgerbeteiligung. Denn gerade Schüler wüssten oft nicht, was abläuft. "Da ist ein wichtiger pädagogischer Ansatz, verknüpft wie mit Sach- und Unterrichtsthemen wie Verkehrsplanung, Mathe oder Physik." Für Bürger bietet er diese Führung nicht an. "Aber es stellt sich schon die Frage, wie künftig eine Bürgerbeteiligung aussehen kann."

Ansprechpartnerin Iris Lisci Tel. 710602 nimmt Anmeldungen entgegen.

(RP/rl)
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