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Wermelskirchen
Brunnen als Zielscheibe von Vandalen

Wermelskirchen. Schock, Ärger, Unverständnis: Der gerade wieder restaurierte Brunnen an der Carl-Leverkus-Straße (wir berichteten) hat nicht einmal ein Wochenende "überlebt", ohne Opfer von Vandalismus zu werden.

Dabei waren es nicht nur leere Pizzakartons und zahllose Zigarettenkippen, mit denen Unbekannte den Brunnen verdreckten und die Dirk Stöcker bei einem Kontrollbesuch vorfand. Der 47-Jährige, der in den vergangenen Wochen ehrenamtlich mit Unterstützung einiger Helfer den Brunnen nach Jahren des Versiegens in Gang gebracht hatte, musste sogar feststellen, dass "ganz fleißige" Kriminelle sich die Mühe gemacht haben, den schweren Gullydeckel zu öffnen und in den Schacht mit den Installationen für den Brunnenbetrieb zu steigen.

"Dabei hat wohl einer den Wasseranschluss als Tritt benutzt und diesen so abgebrochen", berichtet Stöcker kopfschüttelnd. Das Wasser habe danach logischerweise ununterbrochen gelaufen, bis er es abgestellt habe. "Zumindest hat der Täter bei seiner Schwachsinns-Aktion nasse Füße bekommen", sagt Stöcker. Und weiter: "Ich habe zwar mit der einen oder anderen Verschmutzung und auch mit etwas Vandalismus gerechnet. Aber dass es so schnell und so heftig passiert, hätte ich nicht erwartet.

" Eine Lösung könnte ein abschließbarer Kanaldeckel über dem Wartungsschacht sein, damit zumindest dieser Zugang verhindert wird. Es sei traurig, dass über solche Maßnahmen überhaupt nachgedacht werden müsse.

(sng)
 
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