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Wermelskirchen
Bürgermeister führt Gespräche über Änderung des Trassen-Radwegs

Wermelskirchen: Bürgermeister führt Gespräche über Änderung des Trassen-Radwegs
Blick von der Brücke aus: Radfahrer sollen nach Wunsch der Stadtverwaltung bald bis zum Lidl-Markt entlang der B 51 geführt werden, dann nach links zur Straße "Zenshäuschen". FOTO: Teifel (Archiv)
Wermelskirchen. Radfahrer sollen künftig nicht mehr über die Berliner Straße Richtung City geführt werden. Dafür benötigt die Verwaltung aber Teile eines Grundstücks. Von Sebastian Radermacher

Die Stadtverwaltung treibt ihr Vorhaben weiter voran, Radfahrer von der Balkantrasse in Zukunft nicht mehr über die Berliner Straße Richtung Innenstadt zu leiten. Wie Bürgermeister Rainer Bleek auf Anfrage unserer Redaktion mitteilt, führe die Verwaltung intensive Gespräche, um den Plan bald in die Tat umsetzen zu können. "Wir stehen in Kontakt mit den beiden beteiligten Autohäusern Messink und Hildebrandt und auch mit Straßen NRW", sagt Bleek.

Zum Hintergrund: Der Plan der Stadtverwaltung sieht vor, den Balkantrassen-Radweg nicht mehr an der Fußgängerbrücke "Am Wasserturm" enden zu lassen und die Radler über die Berliner Straße Richtung Innenstadt zu führen. Stattdessen soll der Trassen-Radweg bis zum Lidl-Markt weiter entlang der B 51 hinter den Grundstücken der Autohäuser Messink und Hildebrandt geführt werden, dann bei Lidl in die Straße Zenshäuschen und von dort weiter auf die Thomas-Mann-Straße in Richtung Innenstadt - und umgekehrt. Für diese Verlagerung des Radweges müssen allerdings Grundstücke getauscht werden, damit die Radfahrer am Lidl vorbei auf die Straße "Zenshäuschen" kommen könnten. Die Stadtverwaltung verhandelt mit Straßen NRW über den Grundstückstausch, der Landesbetrieb hat laut Bleek noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Auch mit dem Autohaus Hildebrandt müsste ein Flächentausch erfolgen, denn die neue Radwegführung würde in Teilen über das Grundstück des Autohauses erfolgen. "Wir stehen in Kontakt", sagt der Bürgermeister. Er geht allerdings davon aus, dass es noch ein "paar Wochen" dauern wird, bis er konkrete Informationen zu der neuen Radwegführung nennen kann.

Die Politik hat unterdessen beschlossen, den von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Umbau an der Berliner Straße (an der Rampe zur Balkantrasse) zunächst einmal zurückzustellen, bis die Radwegführung bei Zenshäuschen geklärt ist. Die Stadt hatte vorgeschlagen, für 8500 Euro eine baulich gesicherte Abbiegemöglichkeit auf die Trasse sowie die zugehörige Beschilderung zu schaffen.

Einstimmig war der Beschluss im Fachausschuss, im Bereich B 51/Grünestraße die Beschilderung für Radfahrer zu verbessern und den Rad- und Fußweg aus Sicherheitsgründen zu verbreitern. Die Kosten dafür betragen etwa 10.000 Euro. Wann die Umsetzung erfolgt, ist noch unklar.

Quelle: RP
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