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Heisser Draht
Bürgersteige sind oft Stolperfallen

Wermelskirchen. BM-Leserin kritisiert den Zustand der Fußwege außerhalb des Stadtkerns. Von Udo Teifel

Wermelskirchen Nicht nachvollziehen kann Margitta Schröder die Vorwürfe des Beirates für Menschen mit Behinderung, die heimische Gastronomie würde Rollatoren- und Rollstuhlfahrern das Leben schwer machen, weil sie teilweise die sogenannten Gehweg-Laufbänder mit Tischen und Stühlen zustellen. "Auch das kleine Pflaster in der Innenstadt ist hervorragend. Da kann man bestens drauf laufen." Die Beiratsmitglieder sollten ihr Augenmerk vielmehr auf die Straßen richten, die in die Innenstadt führten.

Die 75-Jährige hat da die Bürgersteige beidseitig der Thomas-Mann-Straße im Visier. "Dort ist vielfach mit kleinen Steinen gepflastert. Und viele stehen hoch oder sind locker. Das ist gefährlich."

Eine ältere Bewohnerin in ihrem Wohnhaus sei dort schon einmal über solche Steine gefallen und hätte sich dabei böse wehgetan - "zum Glück hat sie sich nichts gebrochen". Inzwischen gebe es in der Innenstadt viele altengerechte Wohnungen. Nach Ansicht von BM-Leserin Margitta Schröder müsste die Stadt vielmehr die Bürgersteige pflegen und die Stolperfallen beseitigen. "Die Außengastronomie in der Innenstadt finde ich jedenfalls schön", sagt sie. Sie finde es toll, dass man an Tischen draußen sitzen könne.

Sie störe vielmehr der Zustand um das Bürgerzentrum. "Auch wenn dort seit Jahren eine Baustelle ist, müsste es viel mehr gepflegt werden. Das sieht schon sehr verkommen aus."

Übrigens: Auch fünf Werktage nach der Kritik des Beirates hat die Stadtverwaltung immer noch nicht auf die Anfrage der Bergischen Morgenpost reagiert, ob die Genehmigung der Bestuhlung des Eiscafés Venezia rechtens ist oder ob der Stadtverwaltung ein Fehler unterlaufen ist. Denn die Bestuhlung steht direkt an der Hauswand - dort verläuft aber auch das "Gehweg-Laufband".

Quelle: RP
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