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Wermelskirchen
Das Durchfahrtsverbot in der Telegrafenstraße kommt später

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung wird das von der Politik beschlossene Durchfahrtsverbot in der Telegrafenstraße erst nach den Sommerferien umsetzen. Das teilt Tiefbauamtsleiter Harald Drescher auf Anfrage unserer Redaktion mit. Nach dem politischen Beschluss im April hatte die Verwaltung zunächst ins Auge gefasst, die einzelnen Maßnahmen für das Verbot in den Sommerferien (dort ist die Verkehrsbelastung viel geringer) anzugehen. "Es ist noch unklar, wann wir beginnen können", sagt Drescher. Grund sei unter anderem, dass im Rathaus aktuell viele Mitarbeiter im Urlaub sind. Von Sebastian Radermacher

Am Engpass der Telegrafenstraße im Bereich des Eiscafés Venezia wird ein Durchfahrtsverbot eingerichtet. Autofahrer werden dann von der Telegrafenstraße über die Straße "An der Feuerwache" Richtung Brückenweg geleitet. Lediglich Busse dürfen den Engpass Richtung Eich passieren. Dadurch sollen 1600 der bis zu 5000 Fahrzeuge, die täglich über die Telegrafenstraße fahren, also der reine Durchfahrtsverkehr, auf den Brückenweg verdrängt werden. Letzterer soll für die Umfahrung der Telegrafenstraße attraktiver werden. Dafür wird die Ecke Telegrafenstraße/Brückenweg umgebaut, so dass die Autofahrer auf den Brückenweg "gelockt" werden. Außerdem werden auf dem Brückenweg einige Mittelinseln zurückgebaut. Drescher hofft, dass in den Sommerferien zumindest eine der genannten Maßnahmen starten kann, womöglich der Rückbau der Inseln. Im Anschluss folgt dann der Umbau der Einmündung am Stadt-Karree, bevor als letzte Maßnahme das Verbotsschild am Engpass vor dem Eiscafé aufgestellt wird.

Während der Bauarbeiten im Einmündungsbereich der Telegrafenstraße kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Bereich auch kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden muss. Daher wäre die Umsetzung in den Ferien sinnvoll - doch daraus wird nun nichts.

Quelle: RP
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