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Wermelskirchen
Das Fest: Treffpunkt für Tausende

So schön war "Das Fest 2017" in Wermelskirchen
Wermelskirchen. Reges Treiben in der Innenstadt. Vor allem die Tische unter freiem Himmel von Straßencafés waren "umkämpft".Eis und Paella passten hervorragend zum Urlaubswetter. Familien genossen den Trubel mit reichlich Kinderbelustigung. Von Stephan Singer

Auch wenn die Besucher zu "Das Fest" angesichts des schwül-warmen, drückenden Wetters erst ein, zwei Stunden nach dem Startschuss um 13 Uhr in die Innenstadt strömten, ließen sich die Menschenmassen letztlich nicht von den hochsommerlichen Temperaturen abhalten. Wieder einmal stand "Das Fest" ganz im Zeichen von Sehen und Gesehen werden, Bekannte treffen und Flanieren durch die für den Verkehr gesperrte Innenstadt.

Noch mehr als für Tausende anderer Besucher ist "Das Fest" für Annabelle Grimm und ihre Familie ein "Pflichttermin". Die Tochter des Ehrenvorsitzenden vom Marketingverein "Wir in Wermelskirchen" (WiW) kam mit Ehemann und ihren beiden Töchtern Marlene (drei Jahre) und Louise (ein Jahr) in die Innenstadt. Marlene hatte jede Menge Spaß beim Entenangeln am Stand der Wermelskirchener DLRG-Abteilung (Deutsche Lebensrettungsgeselschaft). "Ich bin ja mit diesen Traditionsfesten in Wermelskirchen groß geworden. Beim Bummeln gibt es jede Menge kleine Stopps, weil man reichlich Bekannte trifft. Genau das ist das Schöne", sagte Annabelle Grimm. Die Familie kombinierte den Besuch des verkaufsoffenen Sonntags gleich mit einem Abstecher auf den Schwanenplatz auf die Frühjahrskirmes, wo auch Wermelskirchens Ex-Bürgermeister Eric Weik mit seinen Kindern die Freizeit genoss.

Hochkonjunktur herrschte logischerweise in den Eisdielen und Straßencafés. Dort fanden auch Corena Boris (42 Jahre) und Anna Güldner (28 Jahre) ein gemütliches Plätzchen an einem der wenigen noch nicht besetzten Tische: "Wir gucken mal, was los ist und wen man so trifft. Wir haben heute keine ernsthaften Shoppingpläne, dafür ist es uns schlicht zu drückend warm." Gut zum Wetter passte die valencianische Paella, die der 56-jährige Angel Astasio seit drei Jahren regelmäßig bei verkaufsoffenen Sonntagen auf der Telegrafenstraße anbietet. Er brachte letztlich drei Pfannen mit jeweils 100 Portionen unter die Leute: ein mediterraner Imbiss bei Urlaubswetter.

Dass am Stand des Städtepartnerschaftsvereins Wermelskirchen und Loches vor dem Bürgerzentrum nicht der seit 17 Jahren gewohnte Wein von Winzer Silvain Colla angeboten wurde, trübte die Laune von Bernhard Schulte, der einst den Kontakt zu Colla, der inzwischen sein Freund ist, hergestellt hatte: "Der Verein will wohl jetzt mit dem Verkauf selber etwas verdienen. Mich freut aber, dass Silvain Colla trotzdem zum ,Fest' nach Wermelskirchen gekommen ist. Wir haben jetzt Zeit, uns das Geschehen in der Innenstadt anzuschauen."

Quelle: RP
 
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