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Wermelskirchen
Das Herrichten weiterer Parkplätze verzögert sich

Wermelskirchen. Der Ausbau weiterer Parkplätze in Wermelskirchen stockt. Das musste jetzt der Leiter des Tiefbauamtes, Harald Drescher, eingestehen. Eigentlich wollte die Stadtverwaltung im April/Mai damit beginnen, im Bereich des oberen Hüpptals mit der Zufahrt von der Berliner Straße neun neue Parkplätze anzulegen.

Das hatte der Fachausschuss im Juni vorigen Jahres beschlossen. Daraus wird aber wohl nichts.

"Die Ausschreibung für die Maßnahme ist zwar fertig und könnte rausgeschickt werden. Aber wir dürfen noch nicht", sagte der Tiefbauamtsleiter. Der Grund: Der Haushalt 2016 ist noch nicht vom Kreis genehmigt worden. Und so lange das nicht erfolgt ist, stockt alles. Die Arbeiten werden sich wohl noch um einige Monate verzögern.

Auch an der Dresslerschen Fabrik werden derzeit keine zusätzlichen Parkplätze angelegt werden können. Der Grund: Die Fläche muss erst freigeräumt werden. Denn dort hat die Stadt ihre überzähligen Pflastersteine gelagert. Drescher: "Wir haben im Moment noch keine Kapazität, die Steine zu vermarkten." Die Stadt hat den Bestand schon gesichtet und Steine für Reparaturarbeiten aussortiert. Nun liegen dort, verstaut in Bigpacks, für rund 1000 bis 2000 Quadratmeter Pflasterstein. "Wir werden sicher nicht vor den Sommerferien das Thema angehen", sagte Drescher gestern.

Er hofft, dass im Herbst das Areal geplant werden kann: Zwischen Halle, Tafel und Feuerwache sollen 27 Stellplätze für Dauerparker entstehen.

(tei.-)
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