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30 Zentimeter Neuschnee
Dauereinsatz für Räumdienst und Feuerwehr

30 Zentimeter Neuschnee in Wermelskirchen
30 Zentimeter Neuschnee in Wermelskirchen FOTO: Teifel
Wermeldkirchen. Mit über 30 Zentimeter Neuschnee herrscht in Wermelskirchen tiefster Winter. Seit Freitagabend schneit es - nur in den Nachtstunden ließ der Schneefall nach.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wächst die Schneedecke seit Samstagmorgen stündlich weiter an. Räumdienst und Feuerwehr sind inzwischen im Dauereinsatz. Der Räumdienst versucht, die Straßen freizuhalten, was aber durch den anhaltenden Schneefall nur schwer gelingt. Witterungsbedingte Unfälle hat es heute nicht gegeben. Die Feuerwehr schneidet umgestürzte Bäume, die unter der Schneelast brachen, frei.

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Der anfängliche Schneefall am Freitagabend sorgte stellenweise für spiegelglatte Straßen. Denn war er erst festgefahren, bildete sich schnell eine gefährliche Eisfläche. In Halzenberg bekam dies ein Busfahrer zu spüren. Er rutschte auf seiner Fahrt in Richtung Dhünn von der Straße ab und drohte in den Graben zu kippen.

Keine Verletzten bei schneebedingten Einsätzen

Fahrgäste wie auch Busfahrer blieben laut Polizei unverletzt. Das Fahrzeug wurde am späten Abend sicher geborgen und konnte seine Fahrt fortsetzen. Probleme bekam die Feuerwehr auf der vereisten Fahrbahn der Landstraße  - die schweren Einsatzfahrzeuge rutschten auf der spiegelglatten Straße trotz angezogener Handbremse weg.  Mit zwei alarmierten Räumfahrzeugen sorgte Straßen.NRW dafür, dass sich die Fahrzeuge und Einsatzhelfer wieder ohne Gefahr auf der Straße bewegen konnten.

Im Stau steckte in Finkenholl am Freitagabend ein Räumfahrzeug der Stadt. Ein Unfall mitten auf der Kreuzung in Sonne sorgte für den langen Stau, denn an den Fahrzeugen konnte niemand vorbeifahren. Bei dem Unfall wurden Personen verletzt.

Unter der schweren Last des Straßen brachen Zweige ab oder stürzten Bäume um. Dauereinsatz seit den frühen Morgenstunden für die Feuerwehr. Stadtbrandmeister Ingo Mueller spricht von etwa einem Dutzend Einsätzen im gesamten Stadtgebiet. Verletzt wurde niemand.

(tei.-)
 
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