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Wermelskirchen
Debatte über Beirats-Urwahl vertagt

Wermelskirchen. Die gestrige Sitzung des Ausschusses für Soziales und Inklusion hat einige Überraschungen mit sich gebracht. Statt der erwarteten Debatte über die Modalitäten zur Wahl des Beirates für Menschen mit Behinderung, stand allen voran die strategische Neuausrichtung des Sozialamtes im Vordergrund (Bericht folgt).

Stefan Kind (WNKUWG) hat gleich zu Beginn der Sitzung beantragt, den Tagesordnungspunkt zur Urwahl des Beirates für Menschen mit Behinderung zu streichen und in die nächste Sozialausschusssitzung im September zu verlegen. Man wolle noch weiterführende Informationen einholen, insbesondere über das Wahlverfahren in der Stadt Lohmar, hieß es als Begründung. Das "Lohmarer Verfahren" diente der Fraktion bislang als Vorbild in dem an den Beirat gestellten Kompromissvorschlag. Nach Einwenden von Klaus Klophaus (SPD) und dem Beigeordneten Jürgen Graef wurde Kinds Antrag auf Vertagung mehrheitlich angenommen. Die Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderung, Brigitte Hallenberg, teilte in ihrem Bericht dennoch mit, der Beirat empfehle einstimmig, den WNKUWG-Antrag auf Beirats-Urwahl abzulehnen. Sie ging nicht auf dem Kompromissvorschlag ein.

(beaw)
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