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Wermelskirchen
Dezernent Graef versichert: OGS-Betreuung ist gesichert

Wermelskirchen. Die europaweite Ausschreibung für die Trägerschaft der Offenen Ganztagsschule ab Oktober sowie eine zweite Ausschreibung für die Übergangszeit von August bis Oktober sind im Gange. Das teilte Beigeordneter Jürgen Graef im Schulausschuss mit.

Er stellte in diesem Zusammenhang noch einmal klar, was Bürgermeister Rainer Bleek in der BM bereits betont hatte: "Die Eltern brauchen sich keine Sorgen zu machen. Die Stadt garantiert, dass die OGS-Betreuung ab dem 1. August erhalten bleibt." Man werde einen passenden Träger für die OGS finden. "Alle Eltern können ihre Kinder ab dem 1. August in die OGS schicken", betonte Graef.

Hintergrund der ganzen Diskussion: Der Betreuungsverein Hünger der Grundschule Am Haiderbach, hier in Person des Vorsitzenden Peter Kolitschus, will gegen die neuerliche Ausschreibung für die Offene Ganztagsschule vorgehen. In einem Brief wirft Kolitschus der Stadt "Betrugsversuch" und einen "massiven Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht" vor. Er hatte die Vergabe der Trägerschaft an das DRK für die Offene Ganztagsschule vor die Vergabekammer gebracht. Die Stadt hatte, das räumte sie ein, den falschen Weg einschlagen - sie hatte sich auf eine rechtliche Bewertung der Gemeindeprüfungsanstalt verlassen. Jetzt erfolgt die europaweite Ausschreibung.

Im Sitzungssaal waren am Dienstagabend alle Besucherplätze besetzt. Vor allem OGS-Mitarbeiterinnen waren gespannt auf die Aussagen der Verwaltung zu diesem brisanten Thema. Nach Graefs kurzer Stellungnahme verließen einige den Saal und klagten auf dem Flur über ihre ungewisse Zukunft. Viele Fragen seien noch ungeklärt: Wie geht es für die betroffenen OGS-Mitarbeiter weiter? Welcher Träger kommt? Werden die Mitarbeiter übernommen? Zu diesen Fragen äußerte sich die Verwaltung im Schulausschuss nicht.

(ser)
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