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Wermelskirchen
Die Dhünnschen Jecken starten durch

Wermelskirchen: Die Dhünnschen Jecken starten durch
Immer wieder gerngesehene Gäste in Dhünn: Willi und Ernst, die Rentner aus Leidenschaft, eroberten die Herzen des Publikums - vor allem bei der Zugabe ("Stayin' Alive") gaben sie noch einmal alles. FOTO: J. Moll
Wermelskirchen. Viele Besucher, tolles Programm, ausgelassene Partystimmung - der Sessionsauftakt der Dhünnschen Jecken im "Jägerhof" bietet alles, was das Karnevalsherz begehrt. Höhepunkt der Session ist die große Sitzungsparty am 28. Januar. Von Stephan Singer

Der Termin fiel auf den Punkt: Genau am Abend des 11.11. feierten die Dhünnschen Jecken ihren Sessionsauftakt. Die anfängliche Sorge des Vorstandes, dass gerade durch diesen Termin weniger Besucher kommen könnten, weil sie in Köln unterwegs sind, bestätigte sich nicht. Mit annähernd 100 gut gelaunten Narren konnten die Jecken aus Dhünn im voll besetzten Gesellschaftsraum des Restaurants "Jägerhof" in ihre zwölfte Session starten.

Dabei standen komödiantische wie auch musikalische Gäste in der imaginären Bütt: Hier stehen die Künstler nicht auf einer distanzierten Bühne, sondern greifbar nah auf Augenhöhe mitten im Publikum. Der neue Sessionsorden der Dhünnschen Jecken zeigt einen in den Vereinsfarben der Karnevalsgesellschaft (Blau und Gelb) gehaltenen Fesselballon. Bei der Vorstellung kommentierte der Vorsitzende Volker zu Bergen das Schmuckstück mit den Worten: "Die Dhünnschen Jecken heben nicht ab, sondern wir gehen gerne auf Reisen."

Das bestätigte sich zu späterer Stunde, denn als der Sessionsauftakt längst in eine stimmungsvolle Party übergegangen war und die Vorstandsmitglieder ihre festlichen Ornat-Uniformen durch bequemere Klamotten ersetzt hatten, tauchten Petra und Mayk Dinstühler (zweite Vorsitzende und Geschäftsführer) mit Poncho, Stirnband und Abenteurer-Hut auf. "Das erinnert an unsere Südamerika-Reise in diesem Sommer", sagte Mayk Dinstühler und lachte. Dabei hatte das Ehepaar unter anderem die weltberühmte Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru besucht.

Den Programmauftakt zum Sessionsstart übernahmen "Der Bauer und der Wiener", die "Schmäh" auf "Bauernschläue" prallen ließen. Ein Auszug: "Neulich waren zwei BHs für fünf Euro im Angebot. Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Dafür können wir sie nicht hängen lassen." Die beiden "Rentner aus Leidenschaft, Willi und Ernst" aus Koblenz waren nicht zum ersten Mal bei den Dhünnschen Jecken zu Gast - auch diesmal eroberten sie mit ihrem Auftritt die Herzen des Publikums. Schnell hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Ihre Meinung: "Pokémon Go ist genauso überflüssig wie Synchronschwimmen bei Olympia!" Großer Fan von "Willi und Ernst" und Mitglied der Dhünnschen Jecken ist die 56-jährige Christiane Weinert aus Leverkusen: "Das ist ein toller Verein mit netten Leuten. Es ist dörflich-ländlich, hier fühlt man sich wie zu Hause und wohl."

Mit bekannten Karnevalshits großer Kölner Gruppen leitete die "Kölschband" das Programm in eine Party über. Spätestens bei "Denn wenn et Trömmelche jeht" und "Viva Colonia" saß niemand mehr auf Stuhl oder Bank. Mayk Dinstühler stellte dabei fest: "Die Kölschband werden wir für unsere Sessionsparty 2018 verpflichten!"

Das Programm für die große Sitzungsparty am 28. Januar 2017 ist bereits vollständig geplant, verriet Volker zu Bergen. "Wir werden sehr wahrscheinlich in der Dhünner Mehrzweckhalle in unserem Zuhause feiern können. Zur Sicherheit haben wir aber das Bürgerzentrum als Alternative terminiert", sagte der Vorsitzende.

Quelle: RP
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