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Wermelskirchen
Die Einreise wegen eines Ersatzpasses verweigert

Wermelskirchen. Der Brexit ist beschlossen. Aber dass er an der britischen Grenze wegen seiner Ausweispapiere Probleme bekommen würde, damit hatte ein Wermelskirchener auf seiner Reise nicht gerechnet. Aber ihm, einem unbescholtenen Bürger mit gültigen Papieren, wurde die Einreise verweigert. Was war geschehen? Von Solveig Pudelski

Zwar ist grundsätzlich die Einreise mit dem Personalausweis und dem Reisepass möglich. Das Auswärtige Amt rät allerdings, keine Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet waren, zu benutzen. Das gelte nicht nur für Großbritannien. Wörtlich: "Selbst wenn sie inzwischen wieder als ,aufgefunden' gemeldet wurden, führt dies nicht automatisch zu einer Löschung des Verlusteintrags in der Interpol-Datenbank. Es kommt daher immer wieder vor, dass die britische Grenzpolizei solche Ausweisdokumente einzieht."

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich darum kümmern, dass der Eintrag wieder gelöscht wird. "Dafür ist nicht das Bürgerbüro zuständig, sondern die Polizei", sagt Beigeordneter Stefan Görnert. Er hatte von dem Fall aus Wermelskirchen und ähnlichen Fällen einer Einreiseverweigerung an der britischen Grenze aus anderen Städten erfahren. Er empfiehlt, bei Reisen in Schengen-Länder den Reisepass mitzuführen. In diesem Zusammenhang macht er darauf aufmerksam, dass das Bürgerbüro am Brückentag 30. Oktober, wegen der folgenden Feiertage von 8 bis 12 Uhr für dringende melderechtliche Angelegenheiten geöffnet ist.

Die abendliche Öffnungszeit von 18 bis 20 Uhr entfalle aber an diesem Tag.

Quelle: RP
 
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