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Wermelskirchen
Die Kölner Straße wird ab Montag voll gesperrt

Wermelskirchen: Die Kölner Straße wird ab Montag voll gesperrt
Noch fahren die Autos auf der Kölner Straße. Doch ab Montag wird sie für zwei Wochen gesperrt. FOTO: Nico Hertgen
Wermelskirchen. Fußgänger können nur an drei Stellen die Straße queren. Die Bürgersteige werden auf beiden Straßenseiten abgesichert. Anwohner müssen ihre Mülltonnen zu Sammelpunkten bringen. Von Udo Teifel

Ab Montag ist die Kölner Straße erst einmal wieder für zwei Wochen dicht: Dann dürfen dort weder Autos noch Busse fahren, dann "regiert" auf dieser Straße erst einmal der Bagger. Denn in den kommenden 14 Tagen wird das Pflaster rausgerissen und eine Asphalt-Straßendecke eingebaut. Die Umleitung erfolgt über den Brückenweg. Die Kosten dafür belaufen sich nach BM-Informationen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Das ist bei einem ersten Teil-Vergleich zwischen Stadt, Stadtplaner und Baufirma herausgekommen. Der Vergleich mit dem Ingenieurbüro, das die Big-Stones für diesen Straßenabschnitt empfohlen hatte, ist noch nicht abgeschlossen.

Seit Ende der Gewährleistungsfrist lag die Stadt mit Baufirma und Planern im Rechtsstreit. Der Grund: Die Pflastersteine haben sich verschoben, es sind tiefe Fahrrillen entstanden. Die Steine, die sich angeblich in den Alpenländern auf Gefällstrecken bewährt haben, sind in Wermelskirchen zum Flop geworden. Im April wurde die abschüssige Kölner Straße sogar für Radfahrer gesperrt - die Verkehrssicherheit war für Fahrradfahrer nicht mehr gegeben.

Am Montag werden die Absperrungen aufgebaut - auch beidseitig entlang der Bürgersteige. Sie werden etwa einen Meter hoch sein. Die Stadtverwaltung will sichergehen, dass Fußgänger nicht in den Baugrube fallen. Denn der Unterbau wird etwa 25 Zentimeter tief ausgehoben. Manfred Wahlers vom Tiefbauamt: "Das Queren der Fahrbahn wird nur an drei Stellen möglich sein. Wir werden dafür Fußgängerübergänge anlegen."

Der Bagger beginnt in Höhe der Schillerstraße und wird sich erst einmal nach oben vorarbeiten. Denn: Die BEW muss im oberen Bereich noch Schiebeklappen auf die Leitungsanschlüsse setzen. Im unteren Bereich hat sie das in den vergangenen Wochen erledigt. Pflaster und Unterbau werden aufgenommen und entsorgt. Wahlers: "Wir haben nicht geplant, diese Steine in Wermelskirchen noch einmal einzubauen."

Anwohner und Geschäftsleute sind in Gesprächen eingehend über den Ablauf des Bauprojektes informiert worden. In der zweiten Woche, so sieht es der Bauplan vor, soll dann die Tragschicht aus Bitumen eingebaut werden. Zum Ende der Woche soll die Fahrbahn (Tragdeckschicht) aufgebracht werden. Sie wird ohne Muster, aber von der Farbgebung etwas aufgehellt sein.

Umständlich dürfte die Müllentsorgung werden. Die Anwohner und Geschäftsleute wurden jetzt über den Ablauf informiert. Danach findet die Müllentsorgung im vorgegebenen Abfuhrturnus für den Bezirk drei (Kölner Straße) statt. Und zwar jeweils mittwochs für Restmüll und Biotonne beziehungsweise Papier und Bioabfall.

Die Gefäße müssen wie gewohnt am Vortag abends rausgestellt werden - aber nicht vor die Tür, sondern an Sammelpunkten. Derer gibt es vier: 1. im Bereich Übergang Eich zur Kölner Straße;

2. durch die Fußgänger-Löv zwischen Kölner Straße 56 und 58; sie können auch an den Rand der Telegrafenstraße abgestellt werden;

3. Einmündung Schillerstraße im Randbereich;

4. Ende Kölner Straße Übergang zum Markt im Randbereich.

Die Abholstandorte 1, 3 und 4 werden mit Schildern gekennzeichnet, so Wahlers. Empfohlen wird, die Tonnen zu kennzeichnen.

Quelle: RP
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