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Wermelskirchen
Die Sanierung der Rathausfassade geht trotz Schnee und Eis weiter

Wermelskirchen. Die Sanierung der Rathausfassade schreitet voran - die milden Temperaturen im November und Dezember haben dazu geführt, dass die Betonsanierung in den ersten Bauabschnitten bereits weit fortgeschritten ist. An den Außenwänden müssen verrostete Eisenstangen freigestemmt und etliche poröse Betonstellen neu verspachtelt werden. "In den ersten Bauabschnitten sind das Freistemmen und nahezu das gesamte Verspachteln bereits fertig", sagt Frank Kieseler vom städtischen Gebäudemanagement. Von Sebastian Radermacher

Die Rathauswand musste bereits an mehr als 20.000 Stellen freigestemmt werden, weil der Beton dort teilweise bis zu einer Tiefe von 15 Zentimetern porös ist. Die Beseitigung dieser "Kiesnester" - das sind Stellen, in denen die Außenwand fast nur aus Kies und nur einem äußerst geringen Zement-Anteil besteht - bedeutet einen erheblichen Mehraufwand. Erst wenn die Betonsanierung beendet ist, kann die neue Fassade samt Dämmung montiert werden.

Im ersten Abschnitt - über dem Eingang zum Bürgerzentrum/Bürgerbüro - geht es jetzt in die letzte Bauphase. Nach dem Vermessen und der Montage der Unterkonstruktion kann die Wärmedämmung angebracht werden. Im Anschluss können dann die neuen Fassaden-Paneele aus Aluminium montiert werden. Kieseler geht davon aus, dass dies in den nächsten zwei, drei Wochen der Fall sein wird. Dann können Wermelskirchener einen ersten Blick auf die neue Rathausfassade werfen.

Die Pressestelle der Stadtverwaltung schränkt aber ein, dass der Fortschritt der Arbeiten immer vom Wetter abhängig ist. Zwar haben sich die milden Monate vor Weihnachten äußerst positiv auf den Baufortschritt ausgewirkt. Aktuell ist es aber zu kalt, um etwa die vielen Stellen an den Außenwänden zu verspachteln. Dafür muss es dauerhaft wärmer als acht Grad Celsius sein, erklärt Stadtsprecher Jürgen Scholz. Er betont aber, dass trotz des Schneefalls und der aktuell niedrigen Temperaturen der Großteil der Arbeiten weiter gehen kann. "Die vorbereitenden Arbeiten für das Anbringen der Fassade sind temperaturunabhängig", sagt er.

Die Fachfirma arbeitet sich um das Rathausgebäude herum. Am dritten Abschnitt (den Sälen des Bürgerzentrums) beginnt jetzt die Betonsanierung. Am Zeitplan ändert sich nichts: Im August soll die neue Fassade fertig sein, dann fehlt noch die Fassadensanierung des Polizeigebäudes als eigenständiger Bauabschnitt.

Quelle: RP
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