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Kommentar
Die Stadt nicht "zukleistern"!

Die Bundestagswahl rückt näher - spätestens zum Ende der Ferien wird der Wahlkampf richtig Fahrt aufnehmen. Das Präsentieren der Direktkandidaten auf Wahlplakaten gehört zu jeder Wahl dazu. Und es ist auch wichtig, um die Wahlberechtigten aufmerksam zu machen und zu mobilisieren, den Gang ins Wahllokal anzutreten.

Die Parteien sollten es aber nicht übertreiben. Eine Flut an Plakaten kann auch nerven und abschrecken. Und schließlich ist noch kein Kandidat direkt in den Bundestag eingezogen, weil er die meisten Ecken in der Stadt mit seinem Konterfei auf einem Plakat "zugekleistert" hat. Viel wichtiger ist der Austausch mit den Wählern, das Erläutern des eigenen Standpunktes bei wichtigen Themen. Die aktuelle Regelung zur Wahlplakatierung macht Sinn und sollte von allen Parteien und Gruppierungen beachtet werden.

sebastian.radermacher@bergische-morgenpost.de

Quelle: RP
 
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