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Wermelskirchen
Die Verbraucherzentrale warnt vor "Phishing-Mails"

Auch die Remscheider Verbraucherzentrale hört zum ersten Mal von so einem Hackerangriff auf einen Privat-Mailaccount. Verbraucherberaterin Lydia Schwertner recherchierte, wurde aber auch nach den Gesprächen mit den Fachkollegen nicht fündig. "Wir haben bei der Verbraucherzentralen in NRW so einen Fall noch nicht gehabt."

Sie rät, dass alle E-Mail-Kontakte angeschrieben werden sollten mit dem Hinweis, dass unter seinem Namen etwas gelaufen sein könnte. Und zwar nicht mit der vom Hacker genutzten Adresse, sondern unbedingt von einer anderen. "Am besten, man telefoniert."

Sie rat auch allen Internetnutzern, mehrere Mailadressen anzulegen - eine für den privaten, eine für beruflichen und vielleicht eine für den Freizeitbereich. "Auch sollten nach so einem Vorfall die Passwörter geändert werden", so Lydia Schwertner.

Genau sollten sich E-Mail-Nutzer auch solche Mails anschauen, in denen vor möglichen Mahnverfahren gewarnt werden. "Wer dann die angehängte Rechnung öffnet, hat eine Schadsoftware auf dem Rechner", weiß sie aus vielen Anfragen. "Die legt häufig den Rechner lahm oder spioniert ihn aus, ohne dass es der Besitzer merkt."

Diese sogenannten Phishing-Mails seien weit verbreitet. "Die Verbraucherzentrale hat bereits ein Phishing-Radar eingerichtet. Dort kann man sich informieren. "Eine gute Adresse ist auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Dort sind immer aktuelle Informationen zu bekommen."

(tei.-)
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