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Wermelskirchen
Dorfpark-Jugend - Stadt auf Suche nach Unterkunft

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung ist nach dem Gespräch mit der Dorfjugend in Dabringhausen nicht untätig geblieben. Bürgermeister Rainer Bleek erklärte während der Mobilen Redaktion: "Wir hatten ins Auge gefasst, den von Nullneun in Tente nicht mehr genutzten Container nach Dabringhausen zu versetzen. Aber das wird leider zu teuer." Bis zu 20.000 Euro könnten Ankauf und die Umsetzung kosten - das könne sich die Stadt nicht erlauben. Von Udo Teifel

Die Dabringhauser Dorfjugend trifft sich, besondern an lauen Sommerabenden, gerne im Dorf. Die jungen Leute sind dabei sicher nicht immer ganz leise. Vor allem nach 22 Uhr hat es wiederholt Ärger gegeben, die Polizei hatte vor den Sommerferien schon Platzverweise ausgestellt. Die Stadtverwaltung hatte sogar Dauerkontrollen angedroht. Bürgermeister Bleek traf sich dann vor zwei Wochen mit den Jugendlichen und versprach, ihnen auf der Suche nach einem neuen Treffpunkt zu helfen.

Idealer Standort ist nach wie vor der ehemalige Standort des Bauwagens hinter der Umgehungsstraße Richtung Friedhof am Sendemast. Den präferieren auch die jungen Dabringhausener. Gemeinsam hatte man sich diese Fläche angeschaut. Bleek: "Wir hatten auch schon an einen Bauwagen für diesen Standort gedacht. Aber dafür wird eine Baugenehmigung benötigt. Denn hier ist Außenbereich." Die Gesetzgebung vereinfache nicht gerade das Verfahren, den Jugendlichen zu helfen, stöhnte der Bürgermeister. "Wir prüfen derzeit, ob es andere städtische Möglichkeiten gibt." Im Gespräch ist auch eine Blockhütte. Jochen Bilstein (SPD) sagte zu dem Thema: "Vielleicht gibt es ja in Dabringhausen Unternehmer, die etwas für die Jugendlichen übrig haben und die Finanzierung übernehmen oder unterstützen?"

Quelle: RP
 
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