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Wermelskirchen
Drei Feuerwehreinsätze in 30 Stunden wegen Gasalarms

Wermelskirchen: Drei Feuerwehreinsätze in 30 Stunden wegen Gasalarms
Der Gastank eines Autos war leck, es bestand Explosionsgefahr. FOTO: Sebastian Rademacher
Wermelskirchen. Die Feuerwehr Wermelskirchen wurde in der Zeit von Freitagmorgen bis Samstagnachmittag zu drei Einsätzen wegen eines Gasalarms gerufen. Zunächst sorgte ein Leck in einem Pkw-Gastank an der Berliner Straße für einen Großeinsatz . Im Anschluss mussten die Einsatzkräfte noch zweimal zur Jahnstraße ausrücken.

Der Einsatz an der Berliner Straße war erst am späten Freitagabend beendet. "Wir haben das Fahrzeug gegen 23 Uhr mit einem Abschleppwagen zur Feuerwache bringen lassen – dort konnte dann in der Nacht das Gas komplett hinausströmen", sagte Stubenrauch. Messungen der Feuerwehr hatten am Abend ergeben, dass nur noch eine geringe Menge an Gas aus dem Tank strömte. "Es zischte zwar noch leicht, es bestand aber keine Explosionsgefahr mehr. Daher konnten wir das Auto zur Wache bringen und die Berliner Straße wieder freigeben", sagte Stubenrauch. Erst gegen Mitternacht war der Einsatz beendet.

Wie das Leck in dem Tank entstehen konnte, ist noch unklar. Ein Ehepaar aus Radevormwald hatte nach dem Tanken ein Zischen und Gasgeruch wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Diese musste die Tankstelle und ein Wohnhaus evakuieren, die Straße sperren und warten, bis das Gas von alleine wieder hinausgeströmt war.

Am Samstagmorgen gegen 11 Uhr ging ein weiterer Notruf wegen eines Gasalarms ein. Eine Lehrerin hatte beim Aufschließen des Haupteingangs der Schwanenschule ein Alarmsignal aus dem Keller bemerkt. "Es bestand der Verdacht, dass im Keller Gas ausströmte", sagte Stubenrauch. Dies war aber nicht der Fall, es lag lediglich eine Störung der Heizungsanlage vor – "womöglich verursacht durch das heftige Gewitter und den dadurch entstandenen Stromausfall am späten Freitagabend", sagte Stubenrauch.

Gegen 15 Uhr ging der dritte Gasalarm innerhalb von 30 Stunden bei der Feuerwehr ein. Bewohner hatten in einem Kellerraum erneut an der Jahnstraße starken Gasgeruch wahrgenommen. Sie hatten das Gebäude bereits verlassen, als die Einsatzkräfte mit Atemschutz und einem Messgerät in den Keller vordrangen. "Die Hauptgasleitung zum Gebäude wurde abgeschiebert und der Raum quergelüftet", sagte Stubenrauch. Die Feuerwehrleute entdeckten eine undichte Gaskartusche (Unkrautbrenner) als Verursacher des Geruchs und brachten diese ins Freie. Verletzt wurde niemand.

(ser)
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