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Wermelskirchen
DTV: Vereinsheim und Kunstrasen sind unabhängig

Wermelskirchen. Am 25. August gibt die Uni Wuppertal eine Empfehlung. Von Tim Kronner

Die Reaktionen auf den Vorstoß des DTV zum Thema Kunstrasen waren gemischt. Kritikpunkt war auch die Darstellung, dass ein Kunstrasenplatz am Höferhof die wirtschaftlichste Lösung sei. "Von den Kosten her wäre ein Platz in Pohlhausen günstiger, weil bei uns die ganze Infrastruktur schon da ist. Das Projekt in Dabringhausen wäre ja riesig"", hatte Tura-Geschäftsführer Dirk Hohlmann gesagt. Jetzt stellt DTV-Fußballvorstand Markus Leonhardt aber klar: "Vereinsheim und Kunstrasen sind komplett unabhängig voneinander. Dadurch entstehen der Stadt keine höheren Kosten."

Denn der Bau eines Vereinsheims am Höferhof sei nur durch den Verkauf des Asterwegs begründet. "Wir verlieren dort unsere Heimat und müssen dann natürlich ein neues Vereinsheim haben", sagt Leonhardt. Dieses werde vom DTV allein finanziert und bringe der Stadt sogar noch Vorteile, sagt Leonhardt. Denn die beiden städtischen Kabinen am Höferhof seien teilweise renovierungsbedürftig. Bei einem Neubau des Vereinsheims fänden dort direkt vier neue Kabinen Platz. "Diese würden wir dann natürlich zur Verfügung stellen", sagt Leonhardt.

Der zweite Kritikpunkt aus Pohlhausener Sicht war, dass der DTV die Handlungsempfehlung der Universität Wuppertal hätte abwarten sollen. Leonhardt dazu: "Schon im letzten Gutachten von 2010 wurde ein Kunstrasen am Höferhof empfohlen. Auf dieser Grundlage haben wir unser Projekt ausgebaut." Damals hatte die Stadt ein Gutachten zur Ermittlung des Sportplatzbedarfs in Auftrag gegeben. Das neue Gutachten aus diesem Jahr zielt auf die Suche eines Standorts ab, den die Uni am 25. August empfehlen wird. "Ich rechne damit, dass sich nichts geändert hat und es auf den Höferhof hinausläuft", sagt Leonhardt.

Quelle: RP
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