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Wermelskirchen
Durchfahrt verboten - Plätze vor der Sparkasse bleiben

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung wird das von der Politik beschlossene Durchfahrtsverbot in der Telegrafenstraße Richtung Eich voraussichtlich in den Sommerferien umsetzen. Das teilt Tiefbauamtsleiter Harald Drescher auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Das Verbotsschild werde erst aufgestellt, wenn der Einmündungsbereich Telegrafenstraße/Brückenweg (vor dem Stadt-Karree) umgebaut sowie einige Mittelinseln auf dem Brückenweg zurückgebaut worden sind - beides war ebenfalls von der Politik beschlossen worden. Letzteres sei aber erst möglich, wenn der Haushalt genehmigt und die erforderlichen Mittel freigegeben werden können, erläutert der Tiefbauamtsleiter.

Die Genehmigung des Haushaltes durch die Kommunalaufsicht könnte Mitte Mai erfolgen. "Sobald der Haushalt genehmigt ist, können wir diese Arbeiten ausschreiben und dann zeitnah umsetzen", kündigt Drescher an. Die Planungen für diese Baumaßnahmen laufen bereits.

Der Umbau in den verkehrsärmeren Sommerferien sei wahrscheinlich und sinnvoll, denn es könnte sein, dass es durch die Bauarbeiten im Einmündungsbereich der Telegrafenstraße zu Verkehrsbehinderungen kommt. Es ist nicht auszuschließen, dass der Bereich auch kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden muss. Drescher: "Wir stellen gerade alle Details zusammen." Bei einer Sache kann der Tiefbauamtsleiter besorgte Autofahrer bereits jetzt beruhigen: Die Parkplätze an der Telegrafenstraße, vor dem Haupteingang der Stadtsparkasse, bleiben auch bei dem Durchfahrtsverbot erhalten. "Das letzte Stück der Telegrafenstraße ist dann keine Einbahnstraße mehr", erläutert Drescher. Dort könne es dann Begegnungsverkehr zwischen Bussen und Radfahrern sowie den ausparkenden Autos vor der Stadtsparkasse geben. Drescher: "Die Einbahnstraße wird über den Abzweig ,An der Feuerwache' Richtung Brückenweg fortgeführt."

Autofahrer, die vor der Sparkasse parken, müssen die wenigen Meter zurückfahren und dann über die Straße "An der Feuerwache" zum Brückenweg fahren. Drescher: "Es wird alles entsprechend beschildert werden, die Autofahrer werden über die Verkehrsführung ausreichend informiert. Der Bereich ist übersichtlich, es wird dort nicht schnell gefahren. Ich habe dabei keine Bedenken, das wird funktionieren."

Nur noch Linienbusse und Radfahrer dürfen in Zukunft den Engpass am Eiscafé Venezia nutzen, um zur Eich zu fahren. Von der Eich kommend, wird sich an der Verkehrsführung für Autofahrer nichts ändern: Die Zufahrt in die Telegrafenstraße am Eiscafé wird auch in Zukunft nicht möglich sein.

(ser)
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