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Kommentar
Ein Kraftakt

Meinung | Wermelskirchen. Fünf Jahre Stagnation. Viel zu lange hat die Politik das Thema Brandschutz in Wermelskirchen vor sich hergeschoben. Jetzt gibt es endlich konkrete Beschlüsse für eine Verbesserung.

Doch bis sich für die Außenorte, etwa Dabringhausen, die Situation verbessert, werden wahrscheinlich noch zwei Jahre vergehen. Bis dahin müssen Häuslebauer weiterhin einen zweiten Rettungsweg vorhalten und die Kosten dafür tragen. Das ist unbefriedigend!

Die Politik verlässt sich auf die Empfehlungen der Kommunalagentur und setzt darauf, das Einhalten der Hilfsfristen bei Bränden in den Außenorten mit freiwilligen Feuerwehrleuten sicherzustellen. Die vom Bürgermeister angekündigte "fachkundige und einsatzgerechte Besetzung mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten auch in der Tagesverfügbarkeit" wird die wichtigste Aufgabe sein. Denn ohne Kräfte, die schnell am Gerätehaus sind, wird auch die zweite Drehleiter nicht rechtzeitig am Einsatzort sein. Dann wären die Beschlüsse für die Tonne. Es wird ein Kraftakt - mit noch ungewissem Ausgang.

sebastian.radermacher@bergische-morgenpost.de

Quelle: RP
 
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