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Wermelskirchen
Ein Pflegekonzept gibt es für Grünbeete frühestens 2018

Wermelskirchen. Als im September 2012 der Fachausschuss die Entscheidung traf, ein Grünflächenkataster zu erstellen, um die Grünpflege stadtweit zu verbessern, waren neun Monate vergangen, seit die WNKUWG der Stadt einen "katastrophalen Zustand städtischer Grünflächen" attestierte und ein Kataster forderte.

Denn: Bereits 2008 sollte ein Grünflächeninformationssystem erstellt werden - vier Jahre hatte sich nichts getan. Das ist jetzt anders. Im Fachausschuss stellte die Stadtverwaltung den aktuellen Stand des neuen Grünflächenkatasters vor.

Inzwischen hat die Stadt privilegierte Flächen definiert - in Dhünn (16 Straßen), Dabringhausen (25) und Wermelskirchen (69) sind Straßen, an denen Grünbeete vorhanden sind, erfasst worden. Die Erfassungsquote ist aktuell unterschiedlich. In der Innenstadt erreicht sie 85 Prozent, in Dabringhausen 56 und in Dhünn 87 Prozent.

Wermelskirchen An den bisher erfassten 59 Straßen gibt es 546 Beete mit einer Flächengröße von 10.823 Quadratmetern.

Dabringhausen In Dabringhausen sind 14 Straßen erfasst worden. Dort gibt es 86 Beete mit einer Fläche von 2265 Quadratmeter.

Dhünn In den 14 Dhünner Straßen hat die Stadt 169 Beete erfasst, die eine Fläche von 3404 Quadratmeter ausmachen.

Ermittelt wurde laut Stadtverwaltung nicht nur die Existenz der Beete, sondern auch, ob sie städtisches oder privates Eigentum sind. Festgehalten wurde die Bepflanzung (also erforderliche Pflege mit der Hand), ob es sich um Rasenflächen handelt (Maschinenpflege) und ob Anlieger oder Firmen eine Patenschaft übernommen haben, die für die Pflege sorgen.

Die nächsten zwei Jahren sollen die restlichen Straßen erfasst werden, ebenso die Großobjekte wie Parkanlagen und Schulen. Erst dann ist ein Pflegekonzept für die zentralen Bereiche möglich. Mit einem Pflegekonzept für die zentralen Bereiche ist frühestens 2018 zu rechnen.

(tei.-)
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