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Wermelskirchen
Eine Mio. Euro für Flüchtlingshäuser im Eichholz

Wermelskirchen. Für fast eine Million Euro wird die Stadt Wermelskirchen vier Doppelhäuser für die Unterbringung von 40 Flüchtlingen in der Eichholzer Straße bauen. Der Stadtrat soll in seiner Sitzung vorder Sommerpause am Montag das Geld freigeben und den Baubeschluss damit fassen. Die ersten Kostenschätzungen für den Bau der vier Doppelhäuser lagen bei 860.000 Euro, jetzt nennt die Stadtverwaltung erstmals öffentlich den neuen Kostenrahmen: 992.000 Euro. Das Geld steht im Haushalt zur Verfügung, heißt es in der nachgereichten Vorlage zum Stadtrat.

Die Planung des Bürgermeisters ist, in den Häusern bis zu 40 Flüchtlinge einzuquartieren. Sollte sich ein Bedarf zur Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr ergeben, können diese Häuser nach Ansicht der Verwaltung auch wieder verkauft werden. Die Gebäude sollen in Modul- oder Holzrahmenbauweise entstehen, ein Generalunternehmen soll bis September 2017 die Häuser errichtet haben. Diese Wohnraumreserve soll der Stadt danach zur Verfügung stehen.

Die Verwaltung geht nach neueren Informationen davon aus, dass in 2016 noch bis zu 150 Flüchtlinge nach Wermelskirchen kommen, in 2017 weitere 300 unterzubringen sind.

Sollte die Eichholzer Straße 13a - das Grundstück des ehemaligen Gemeindehauses Sonne hat die Evangelische Kirchengemeinde Dhünn nach der Entwidmung an die Stadt Wermelskirchen verkauft - mit vier Doppelhaushälften ergänzt werden, stehen der Stadt Wermelskirchen dort nach eigenen Angaben maximal 56 Plätze zur Unterbringung zur Verfügung.

Mo. 4. Juli, 17 Uhr, öffentliche Sitzung des Stadtrates, großer Ratssaal, Telegrafenstraße 29/33.

(tei.-)
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