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Wermelskirchen
Einmalzahlung über 2,8 Mio. Euro an die Städte

Wermelskirchen. Der Rheinisch-Bergische Kreis entlastet die Kommunen um mindestens 2,8 Millionen Euro. Dies beschloss der Kreistag mit großer Mehrheit. Möglich wird die Zahlung durch die Zuwendungen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz an den Kreis.

Daraus erhält der Rheinisch-Bergische Kreis im kommenden Jahr 4,8 Millionen Euro. Die Mittel sollen zur notwendigen Sanierung der Fenster und der Fassaden des Kreishauses Heidkamp verwendet werden. Im Zusammenhang mit der Sanierung diskutierte der Kreistag, ob eine Aufstockung von Gebäudetrak A, wo derzeit das Gesundheitsamt beheimatet ist, erfolgen kann. Zusätzlicher Raumbedarf ist notwendig, da der Rheinisch-Bergische Kreis allein in den vorigen drei Jahren eine ganze Reihe neuer Aufgaben übernehmen musste und die Fallzahlen in verschiedenen Bereichen, beispielsweise in der Ausländerbehörde, deutlich angestiegen sind. Weitere Beratungen darüber, ob die Aufstockung realisiert werden soll, vertagte der Kreistag in den nächsten Ausschuss für Personal, Organisation und Gleichstellung.

Für die Sanierungsmaßnahmen hatte der Kreis eine Rückstellung gebildet, die durch den Einsatz der Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz frei werden. Unterm Strich erhalten die Städte und Gemeinden dadurch für das Haushaltsjahr 2017 mindestens 2,8 Millionen Euro.

(ser)
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