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Wermelskirchen
Einwohner-Fragestunde soll für mehr Transparenz sorgen

Wermelskirchen. Einwohner-Fragestunden werden in Wermelskirchen nicht genutzt. Den Grund sieht die WNKUWG-Fraktion darin, dass die Anfragen vor der Ratssitzung schriftlich vorliegen müssen. Das möchte die Fraktion ändern und fordert eine Korrektur der Geschäftsordnung.

Henning Rehse: "Jeder Einwohner sollte berechtigt sein, nach den Tagesordnungspunkten im Rat mündliche Anfragen an den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder zu stellen."

Christian Klicki (CDU) befürwortete die stärkere Einbindung der Einwohner und begrüßte mehr Transparenz. Aber die schriftliche Anfrage habe den Sinn, dass der Bürger eine fachkundige Antwort erhalte. Auch Jochen Bilstein (SPD) begrüßte mehr Transparenz. Desinformierte Bürger sollten den Mut haben, konkret zu fragen und nicht mit Halbwissen auf Facebook diskutieren. Hans-Jürgen Klein (Grüne) hält eine Fragestunde in der Ratssitzung für sinnvoll, nicht aber in jedem Fachausschuss.

Bilstein empfahl, fraktionsübergreifend das Thema zu klären und dann vielleicht eine neue Form auszuprobieren. "Wir haben Zeit, das kostet nichts." Rehse zeigte sich zufrieden mit diesem Vorschlag: "Ich schließe mich Herrn Bilstein an, gemeinsam im Ältestenrat über das weitere Vorgehen diskutieren."

(tei.-)
 
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