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Wermelskirchen
Eltern wollen Awo als Kita-Träger behalten

Wermelskirchen. Eltern und Kinder der Kita an der Jörgensgasse setzen sich dafür ein, dass die Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Träger der Einrichtung erhalten bleibt. In einem Schreiben fordern sie den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden auf, sich "für die Bedürfnisse unserer Kinder und für die Zukunft Wermelskirchens einzusetzen. Bitte lassen Sie uns nicht im Stich", appelliert Kathrin Schopphoff vom Elternbeirat stellvertretend für die betroffenen Eltern. Die Awo ist durch Tarifsteigerungen in finanzielle Schieflage geraten. Sie hat ein Loch von 870.000 Euro und erwägt, mehrere Einrichtungen abzustoßen. In Wermelskirchen ist sie Träger der Kita Jörgensgasse sowie von fünf Offenen Ganztagsschulen und der Schuldnerberatung.

Es gebe viele Beweggründe, die Kinder in genau dieser Kita anzumelden, verdeutlicht Schopphoff. Und es gebe viele Gründe, die Trägerschaft der Awo fortzuführen. "Die Awo ist ein konfessionsloser Träger mit einem sozial geprägten Leitbild", sagt Schopphoff. Die erfahrenen Erzieherinnen gingen auf die Bedürfnisse der Kinder ein und ermöglichten eine individuelle Entfaltung. Schopphoff: "Wir können nicht zulassen, dass dieses wertvolle Gut und die Zukunft unserer Kinder gefährdet werden. Die Situation besorgt und verunsichert uns sehr."

(ser)
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