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Wermelskirchen
Endspurt vor der Bürgermeisterwahl

Wermelskirchen: Endspurt vor der Bürgermeisterwahl
FOTO: Udo Teifel
Wermelskirchen. Der Wahlkampf geht in die entscheidende Phase. Die Kandidaten nutzen die letzten Tage, um noch möglichst viele Wähler von sich und ihren Ideen zu überzeugen. Ihre Meinung: Das Rennen ist völlig offen. Ein Stimmungsbarometer. Von Sebastian Radermacher

Seit Monaten dreht sich für die vier Kandidaten fast alles um die Bürgermeisterwahl am 13. September. Jetzt beginnt für Stefan Leßenich (CDU, unterstützt von WNKUWG), Rainer Bleek (SPD), Marc Dieluweit (parteilos, unterstützt von FDP und Bürgerforum) und Mike Galow (Linke) die entscheidende Phase des Wahlkampfs. Noch eine Woche haben sie Zeit, möglichst viele Wähler von sich und ihren Plänen für Wermelskirchen zu überzeugen. Wie gehen die Kandidaten in die letzten Tage vor der Wahl? Ein Stimmungsbarometer.

Rainer Bleek freut sich auf den Wahlsonntag. "Die Spannung ist da. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit Stefan Leßenich in die Stichwahl komme", sagt der SPD-Kandidat. In der letzten Wahlkampfwoche setze er seinen Schwerpunkt auf Hausbesuche. Er werde noch zahlreiche Wermelskirchener treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen und versuchen, sie von sich und seinen Ideen zu überzeugen. Es sei im Vorfeld schwierig, eine Prognose für das Wahlergebnis am 13. September abzugeben. "Es ist ein offenes Rennen. Ich bin gespannt, wie es ausgehen wird", sagt Bleek. Er hofft vor allem auf eine hohe Wahlbeteiligung. "Ich kann nur appellieren, am 13. September wählen zu gehen. Es geht um das wichtigste Amt in dieser Stadt", betont Bleek.

Marc Dieluweits Gemütslage ist "hervorragend". Er verspüre eine große Spannung und auch eine enorme Vorfreude auf den Wahlsonntag. "Es gibt ja keine Sonntagsumfragen im Vorfeld - es entscheidet sich alles am 13. September", sagt der parteilose Kandidat. In den nächsten Tagen stehen noch verschiedene Besuche an, Dieluweit nutzt fast jede freie Minute, um mit den Wermelskirchenern in Kontakt zu kommen. "Ich bin von 9 bis 18 Uhr in meinem Wahlkampfbüro an der Telegrafenstraße gegenüber dem Rathaus erreichbar, samstags von 8 bis 12 Uhr", sagt Dieluweit und fügt an: "Die Vorfreude auf die Wahl steigt von Tag zu Tag." Auch Stefan Leßenich strahlt Optimismus aus. "Ich hatte in den vergangenen Wochen etliche Termine, habe viele interessante Gespräche mit Bürgern geführt und im Wahlkampf noch Einiges dazugelernt", sagt der Kandidat der CDU. In der letzten Woche vor der Wahl werde er nun noch einmal verstärkt Präsenz in der Stadt zeigen. So plant er zum Beispiel Info-Stände auf dem Loches-Platz, in Dabringhausen, im Belten oder in Tente. "Außerdem werde ich noch viele Menschen zu Hause besuchen", kündigt Leßenich an. Momentan verspürt er eine Mischung aus Anspannung und Vorfreude. Der Wahlkampf mache viel Spaß, "jetzt möchte man aber auch so langsam wissen, was am Ende dabei herauskommt", sagt Leßenich. Das Ergebnis sei offen, "es wird spannend am Wahlsonntag".

Mike Galow (Linke) sieht dem Wahlsonntag gelassen entgegen. "Ich bin gespannt, ob sich mein ehrlich geführter Wahlkampf auszahlen wird", sagt Galow. Er plane noch einen Info-Stand vor dem Rathaus, außerdem werde er in der kommenden Woche noch einige Flyer verteilen. "Dann ist aber auch genug." Er sitze zurzeit nicht zu Hause und wisse nicht, was er vor lauter Nervosität machen solle. "Ich sehe das alles relativ entspannt. Lassen wir uns überraschen, wie das Ergebnis am 13. September aussieht", sagt Galow.

Wer Briefwahl beantragt hat (Hintergründe dazu auf Seite C 2), sollte einige Dinge beachten. So funktioniert die Briefwahl: Stimme auf dem Stimmzettel ankreuzen, Stimmzettel in den blauen Umschlag legen und diesen zukleben, "Versicherung an Eides statt zur Briefwahl" auf dem Wahlschein mit Ort, Datum und Unterschrift versehen, Wahlschein zusammen mit dem blauen Umschlag in den roten Wahlbriefumschlag stecken, diesen zukleben, unfrankiert versenden oder im Wahlbüro abgeben.

Quelle: RP
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