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Wermelskirchen
Englisches Wetter für die Oldtimer

Wermelskirchen: Englisches Wetter für die Oldtimer
Peter Sterz begrüßt Klaus Picard in seinem 1941er BMW 327 Cabrio am Markt bei der Durchfahrt der Bensberg Classics. FOTO: Wolfgang Weitzdörfer
Wermelskirchen. Am verregneten Samstagvormittag machten die Bensberg Classics auf dem Markt Station. Je schöner es wurde, desto mehr Schaulustige blieben stehen.  Von Wolfgang Weitzdörfer

Als die Bensberg Classics am Samstagvormittag Station am Markt in Wermelskirchen machten, schien zunächst Land unter. Die Wettervorhersage hatte ja für den ganzen Samstag schon nichts Gutes verheißen, zu Beginn der Durchfahrt gegen 10.15 Uhr schüttete es dann auch wie aus Kübeln. Später beruhigte das Wetter sich allerdings und damit stieg auch die Zahl der Schaulustigen. "Herzlich willkommen in Wermelskirchen bei englischem Wetter in einem englischen Fahrzeug", kalauerte Moderator Peter Sterz gut gelaunt mit dem Fahrerteam eines Jaguars. Das äußerte sich indes mehr als zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Rallye durchs Bergische Land und hatte auch mit dem Wetter keine Probleme: "Es könnte nicht besser sein", sagte der Fahrer.

Motorisierte Schätzchen

94 Teilnehmer hatten sich am Samstag auf den Weg gemacht, das Bergische von Bensberg bis Bad Honnef mit ihren alten und neuen motorisierten Schätzchen zu erkunden. "Der erste Teilnehmer war um kurz nach zehn Uhr da, das Feld zieht sich aber wohl noch bis halb zwei Uhr hin", sagte Sterz. Mit dabei waren topmoderne Wagen, wie der 911er Porsche Baujahr 2017 von Tatort-Kommissar Richie Müller, aber auch echte Oldies, wie der BMW 327 Cabrio Baujahr 1941 des Remscheiders Klaus Picard. Der war für die rund 30 Autofreunde, die es sich nicht hatten nehmen lassen, auf den Marktplatz zu kommen, ein besonderer Hingucker.

Auch Frank Hackländer trotzte dem schlechten Wetter. Der Hausmeister des Wermelskirchener Gymnasiums outete sich als großer Autofan: "Ich war in der vergangenen Woche schon in Remscheid bei den Hasten Classics, und auch heute wollte ich mir die Autos trotz des mäßigen Wetters nicht entgehen lassen", sagte Hackländer. Besonders gefielen ihm die alten Modelle: "Da kommen Erinnerungen auf, als diese Autos noch ganz normal im Straßenverkehr unterwegs waren."

Aber auch die ganz neuen Sportwagen hatten es dem Wermelskirchener angetan: "Ich baue Sportautos im Maßstab 1:24 nach - da ist es ganz besonders toll, wenn man die Autos dann auch im Maßstab 1:1 zu sehen bekommt", sagte Hackländer.

Neben dem obligatorischen Rallye-Stempel holten sich die Teilnehmer in Wermelskirchen noch eine kleine Stärkung in Form einer Praline von Konditormeister Thomas Wild ab, ehe es dann in Richtung Lindlar weiterging. Gegen Abend sei dann die Rückkehr nach Schloss Bensberg geplant, am Sonntag werde dann noch der schönste Oldtimer gewählt, sagte Sterz.

Quelle: RP
 
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