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Wermelskirchen
Entscheidung zum Freizeitpark naht

Wermelskirchen. Die Diskussion über einen geeigneten Standort für einen Jugendfreizeitpark in Wermelskirchen könnte bald ein Ende haben. Die Stadtverwaltung spricht sich klar für den Standort Zenshäuschen (zwischen Lidl, Messink, Hildebrandt und Dellmannstraße) aus.

Die Politiker sollen im nächsten Ausschuss für Sport, Freizeit und Tourismus am kommenden Mittwoch (17 Uhr, Bürgerzentrum) den Beschluss fassen, die Ansiedlung eines Freizeitparks an diesem Standort zu befürworten.

Außerdem soll die Verwaltung beauftragt werden, mit den angrenzenden Gewerbetreibenden konkrete Grundstücksverhandlungen aufzunehmen. Zum Hintergrund: Nicht alle Teile des Grundstücks, die für den Park und die von der Stadt geplante Verlängerung der Balkantrasse benötigt werden, sindin städtischem Besitz. Verwaltung und Gewerbetreibende müssen einige Flächen tauschen. Die Stadtverwaltung kalkuliert mit Gesamtkosten von 290.000 Euro für einen Jugendfreizeitpark - diese Summe soll in den Doppelhaushalt 2017/18 als Gesamtkosten für die Verwirklichung eines Parks eingestellt werden.

Für die Verwaltung kommt nur die Ansiedlung bei Zenshäuschen infrage. Einen Teil des Grundstücks zwischen Grünestraße und Dellmannstraße (schräg gegenüber RVK), das sich im Besitz der Firma Messink befindet, hätte die Stadt zwar bis 2030 pachten können. "Es ergibt sich in der Summe aber eine jährliche Belastung, die die Projektansiedlung an diesem Standort finanziell überfordert", teilt die Verwaltung mit. Auch der Sportplatz Tente sei aus dem Rennen. "Die Fläche steht nicht zur Verfügung aufgrund der vordringlichen Aufgabe der Unterbringung von Flüchtlingen. Da an jedem Standort nur 40 Personen untergebracht werden sollen, bedeutet dies, dass an mehreren Standorten Wohnraum für Flüchtlinge entstehen muss."

Dass diese Beschlussvorlage der Verwaltung ohne politische Diskussion zur Abstimmung kommt, ist ausgeschlossen. Zumal die WNKUWG noch zwei Grundstücke nennt, die ihrer Meinung nach als Standort für einen Freizeitpark infrage kommen. Konkret geht es um eine Fläche im Gewerbegebiet Ostringhausen und eine am AJZ Bahndamm. Die Fraktion möchte im Sportausschuss eine Stellungnahme erhalten, was aus Sicht der Stadt für oder gegen diese Standorte für einen Freizeitpark sprechen.

(ser)
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