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Wermelskirchen
Erfolgreicher Saison-Auftakt im Freibad

Wermelskirchen. Temperaturen um 28 Grad Celsius und ganztägiger Sonnenschein bescherten dem Freibad Dabringhausen (FFD) einen gelungenen Start in die Schwimmsaison. Für FFD-Vorsitzenden Michael Unbehaun ist es eine richtige "Punktlandung". Von Stephan Singer

Was Michael Unbehaun am Wochenende als "Punktlandung" bezeichnete, darf sich in den kommenden sechs Wochen so oder noch besser fortsetzen. Das wünschen sich die Macher vom Schwimmverein (SV) und Förderverein Freibad Dabringhausen (FFD). Der Auftakt in die Freibadsaison war jedenfalls gelungen und verlief ohne technische Probleme - das sonnige Wetter belohnte die Anstrengungen der Aktiven am ersten Wochenende.

Im vergangenen Jahr stellten sich zum Saisonbeginn für den Betreiberverein noch unvorhergesehene Probleme ein: Unter anderem war wegen defekter Pumpen über Nacht viel Wasser aus dem Becken gelaufen. "Wir haben dieses Mal den Daumen drauf gehalten, dass nichts passiert. Es ist alles zufriedenstellend fertig geworden", sagte der FFD-Vorsitzende Michael Unbehaun freudig. "Am Freitag und Samstag war der Besuch entsprechend der bedeckten Witterung mäßig", bemerkte Unbehaun beim Blick in die Eintrittskasse. Gestern setzte sich dann endlich das Sommerwetter durch, was für jede Menge Badegäste im Freibad sorgte.

Ilona (64 Jahre) und Heinz-Gerd Schick (69) aus Glinde bei Hamburg besuchten das Freibad zum ersten Mal. "Ich bin begeisterter Schwimmer, wir haben die Hinweisschilder gesehen", erläuterte Heinz-Gerd Schick. Das Ehepaar verbrachte Urlaubstage in einer Ferienwohnung in Odenthal, um im Bergischen Land zu wandern. Natürlich schaute es auch bei den erwachsenen Kindern, die in Leverkusen leben, vorbei. Heinz-Gerd Schick stammt ursprünglich aus Düsseldorf, arbeitete 43 Jahre bei Bayer in der Farbenstadt. "Wir sind sehr sportlich. Für uns gilt das Motto 'Turne bis zur Urne'", sagte Heike Schick, die zudem begeisterte Kampfsportlerin ist. Eine Zehnerkarte konnte Unbehaun den Eheleuten jedoch nicht verkaufen, denn sie fuhren bereits gestern wieder nach Hamburg.

Noch hat das Wasser im Freibad 23 Grad Celsius, das Ziel sind 24. Dafür braucht es allerdings noch ein paar sonnige Tage und Zeit für die Heizungen. "Es ist gar nicht kalt, wenn man einmal im Wasser ist", sagte Dabringhausens Rosenmontagszugleiterin Elke Fröhlingsdorf. Sie schwamm im Bad ihre Bahnen und forderte die umherstehenden Gäste gleich auf, doch auch den Sprung ins kühle Nass zu wagen.

Bei den kleinen Besuchern stand natürlich die große aufblasbare Krake, die dauerhaft belegt war, hoch im Kurs. Nach wie vor bei den Kindern beliebt waren auch die möglichst weite Spritzer und hohe Wellen auslösenden "A....-Bomben" vom Ein-Meter-Sprungbrett. Der elfjährige Tristan aus Burscheid-Hilgen schaffte sogar einen Salto: "Das kann ich schon seit zwei, drei Jahren. Ich habe das hier im Freibad gelernt. Ich war oft mit meinen Eltern hier. Bei gutem Wetter werde ich in diesen Sommerferien ständig hier im Freibad sein."

Michael Unbehaun kennt aus Erfahrung den Einfluss des Wetters auf die Besucherresonanz eines Freibad-Tages: "Es muss morgens schon gutes Wetter geben, sonst planen die Leute für den Tag etwas anderes und kommen dann natürlich nicht mehr ins Freibad."

Quelle: RP
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