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Wermelskirchen
Fachplaner für Eifgen-Stadion beauftragt

Wermelskirchen: Fachplaner für Eifgen-Stadion beauftragt
Der Eingang zum Eifgen-Stadion mit Blick auf den Rasenplatz - auf dieser Fläche soll die neue Sportanlage mit Kunstrasenplatz und Leichtathletik-Anlage verwirklicht werden. FOTO: HN (Archiv)
Wermelskirchen. Die Planung des Kunstrasens und der Leichtathletikanlage liegt in den Händen des Ingenieurbüros Uhlenberg. Es gilt in Sachen Sportanlagen als Spezialist. Über den Sportplatz Pohlhausen soll der Rat entscheiden, so der Sportauschuss. Von Solveig Pudelski

Jetzt geht's los mit dem Sportanlagenprojekt im Eifgen: Die Stadt hat das Ingenieurbüro Uhlenberg mit der Planung beauftragt. "Es handelt sich um ein Büro, das sehr viel Erfahrung mit der Planung von Sportanlagen hat", sagte Harald Drescher, Leiter des Tiefbauamtes, in der Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Tourismus, am Mittwoch. Über den Tagesordnungspunkt Umwandlung des Sportplatz Pohlhausen (Grüne Asche) stimmte das Gremium nicht ab, sondern verschob die Entscheidung in die Sitzung des Rates am Montag. Die CDU meldete noch Beratungsbedarf an.

Im Eifgen werden in Zukunft gleich zwei große Projekte bewältigt. Zum einen die Neugestaltung des unteren Platzes (das heutige Stadion mit Naturrasen), zum anderen der Neubau des Hallenbades auf dem Gelände des heutigen Aschenplatzes (oben). "Das ist eine große Herausforderung", sagte Drescher.

Wie berichtet, sind im städtischen Haushalt 662.000 Euro für den künftigen Kunstrasen im Eifgen-Stadion und 330.000 Euro für die Leichtathletik-Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport angesetzt. Politisch gewünscht ist ein Baustart im nächsten Jahr, daran erinnerte Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Wilke (CDU) noch einmal; 2019 soll, so die aktuellen Pläne, diese Anlage errichtet sein.

Zu klären ist zuvor aber, was mit den vorhandenen Mitteln alles im Eifgen machbar ist und welche Ansprüche die künftigen Nutzer an die Sportanlage haben. In der nächsten Woche soll es ein Gespräch mit Schulen und Vereinen geben, in dem diese Fragen geklärt werden sollen, kündigte Harald Drescher an. Es kommt also noch ein Abstimmungsprozess auf alle Beteiligten zu.

Politisch beschlossen ist aber, dass neben dem Fußball auch andere Sportarten bei der Neugestaltung der Anlage mit berücksichtigt werden. Das beauftragte Planungsbüro Alfred Uhlenberg mit Sitz in Straelen ist offenkundig ein Experte in Sachen Sportanlagen. Das belegt eine lange Liste der verwirklichten Projekte - eins wurde sogar in unmittelbarer Nachbarschaft durchgeführt: die Modernisierung der Sportanlage in Bergisch Born in den Jahren 2013/2014.

Der Kostenaufwand für die Anlage in Bergisch Born betrug damals 738.000 Euro und umfasste auch eine Erweiterung der Anlage um eine Freizeit- und Aufenthaltsfläche.

Auch wenn es kein Votum des Fachausschusses zur Grünen Asche auf dem Sportplatz Pohlhausen gab, signalisierte die Politik, dass sie dem Vorhaben positiv gegenüber stehe. Oliver Platt (Bürgerforum) wollte vor der Ratssitzung Klarheit haben, dass die 150.000 Euro, die die Stadt als Ausgleichszahlung für die Unterhaltung des Platzes an den Verein TuRa Pohlhausen zahlt, später nicht zu einer Beanstandung der Kommunalaufsicht führen. Der Verein wandelt den Platz in eigener Regie und auf eigene Kosten in eine Anlage mit Grüner Asche um.

Kämmerer Bernd Hibst erklärte, dass die Leistung - mit einigen anderen Punkten - als Nachtrag in den Haushalt eingebracht werde und die Summe somit an anderer Stelle eingespart werden müsse.

Quelle: RP
 
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